Oopsie! Strg-S!!!

Letztes Wochenende war der Hammer!
Ich wollte Töchterchen helfen, indem ich ihr auf meinem Webspace Platz einräume. Dumm war, dass ich zwar schnell und unkompliziert für sie ein wordpress-blog eingerichtet bekam, aber beim Ausprobieren feststellte, dass ich übersehen hatte, dass ihr Blog den gleichen „Vornamen“ /aka „Präfix“ wie meiner bekam und alles auf ihre Webseite umgeleitet wurde. Nix mehr von meinem Internetauftritt zu sehen! PANIK!
Ich brauchte die ganze Nacht, bis mir der Zugriff um 4:00 AM wegen Wartungsarbeiten verwehrt wurde und dann noch 2 Stunden vom Morgen, um mein Backup wieder einzuspielen.
Meine Rettung war das Backup vom plugin BackUpWordPress. Das hatte ich frühzeitig eingerichtet und konnte durch das Zurückspielen alles auf den fast letzten Stand bringen.
Also hier mein Rat: immer brav alles sichern!

Weg damit!

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Jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, an dem wir uns von unseren Dingen trennen, die jahrelang auf dem Dachboden gelegen haben und die wir schon fast vergessen hatten. Steffi hat mich „gezwungen“, mein erstes Buch wegzuschmeißen: Winnetou I, das im Bücherregal meiner Eltern stand und an einem schönen Sommertag von mir als 9-jährigen Knirps vom Morgen bis zum Abend fertiggelesen wurde.
Aber auch Steffi musste abgeben.
Als wir schon mittendrin waren, stellte ich fest, dass LTB (WaltDisneys Lustige Taschenbücher) auf den Dachboden wanderten, wo gerade vorher Architektur-Fachliteratur und -folianten in die Blaue Tonne (Papiermüll) geflogen waren. Das ist also der Weg, den unsere Gesellschaft nimmt: Das Leichtverdauliche bleibt bestehen, während Wissen, Schönheit und Kunst den Bach hinunter gehen, bis sie in die Mündung des Reißwolfs fallen.
Schließlich hatten wir fast alles beisammen, um den Sperrmüllwagen erwarten zu können. Am Abend vorher schon stellten wir alles auf die öffentliche Seite vom Zaun. Es dauerte nicht lang, bis die ersten Nachbarn auftauchten, die etwas dazustellten, aber auch viele weiße Kastenwagen hielten an, um unseren Schrott nach Brauchbarem zu durchforsten. So hatten wir überlegt, ob wir uns an die Straße setzen sollten, um sperrmuell-spotting zu betreiben. Bei dem guten Wetter, das wir endlich haben, hätte es sogar Spaß gemacht. Nur müssen wir ja noch Kartons packen.
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Am nächsten Mittag war unser Gehweg wieder leer.

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Wird das unsere Wohnung?

Das wird hoffentlich unsere Wohnung werden. Den Mietvertrag haben wir jedenfalls unterschrieben.
Pano Friendship

 

Ich habe in Peking einige Wohnungen gesehen, um genau zu sein, sechs. Zum Schluss blieben zwei in der engeren Wahl, aber eine hat einen großen Vorzug: Sie hat eine große Dachterrasse. Wir werden dann im 25 oder 26. Stock wohnen, je nachdem wie man zählt, denn das deutsche Erdgeschoss ist in China schon der erste Stock. Das Zimmer, aus dem man auf das Dach hinaus steigt, hat Martje sich ausgesucht. Ein bisschen erinnert es an Karlsson vom Dach. Wir werden die Wohnung möbliert übernehmen.

pano über beijing-001

Inzwischen ist der eMail-Verkehr mit dem Makler bestimmt 30 mal hin und hergegangen. Wir haben nach langem Überlegen die Courtage und die Kaution überwiesen und hoffen darauf, dass wir am 10. August aus dem Flugzeug direkt in die Wohnung können.