Feb 052015
 

Ich könnte das immer wieder machen. Jeden Tag. Immer. Durch die Hutongs Beijings laufen wird einfach nicht langweilig.
Die Gassen mit ihren nicht immer originalgetreuen Häusern, zwischen denen es nur gemeinschaftlich genutzte Toiletten gibt, werden zwar immer weniger, aber noch sind es genug für täglich neue Erlebnisse und Einsichten. Hier wird in nicht mehr als 2-geschossigen Häusern und in den Höfen dazwischen gelebt, gespielt, gearbeitet.
Man kann sich verlaufen und meistens macht es sogar Spaß. Ich komme regelmäßig in Zeitdruck, weil es so viel zu sehen gibt und die Sträßchen oft labyrinthig verschachtelt sind. Wo kam ich noch mal her? Bestimmt komme ich hier um die Ecke wieder hinaus aus dem Gewirr. Oops, war doch eine Sackgasse. Zum Glück ist Beijing rechtwinklig aufgebaut, dadurch fällt es schwer, komplett die Orientierung zu verlieren.
Hutongspiele
Hier gibt es heute Reis:
Heute gibt´s Reis
Ganz entgegen dem Gerücht, dass der Chinese nichts lieber als Hund isst, und dass Chowchow Bratbrat heißt, um die Art der Zubereitung dieser eigens für den Verzehr gezüchteten Hunde anzuzeigen, werden die Vierbeiner getragen, mit Fahrrädern transportiert und warm angezogen. Und nicht gegessen. Jedenfalls nicht in Beijing.
ChowChow
Man könnte auf den Gedanken kommen, hier würde Räucherwurst gemacht, wenn es mal wieder Smog gibt.
Wurst
LuMiCang Hutong
LuMiCang Hutong
LuMiCang Hutong
BaiTaSi
Wenn man in einen der Höfe gelangt, weil man jemanden kennengelernt hat, der einen hineinbittet oder weil man einfach rotzefrech hineinstratzt, findet man von wunderschön gestalteten Innenhöfen bis zu komplett vermüllten Gängen alles vor.
In den Hutongs
Übrigens weisen die 4 Balken, die über dem Tor herausschauen darauf hin, dass hier eine höhergestellte Person wohnt. (oder gewohnt hat)
In den Hutongs
In den Hutongs
In den Hutongs
In den Hutongs
Das vermüllte zeige ich jetzt mal nicht.

 5. Februar 2015  Add comments

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muss sein

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