Jan 192011
 
Das war die Reiseroute in den letzten zweieinhalb Wochen. Sieht gar nicht nach so viel aus…
IranReiseKish2010
Vor Yazd hielten wir an dieser alten Karavanserai, PanoSaryazd

wo uns ein frecher alter Mann beinahe noch die frisch gekauften Pistazien als Geschenk abgenommen hätte. Oft geben wir kleine Almosen, und manchmal kommt es vor, dass die Bedürftigen mit dem Betrag nicht zufrieden sind, aber dieser wollte am liebsten unser ganzes Auto ausräumen. Im Vergleich sind wir natürlich reich und das weckt Begehrlichkeiten. DSC_0053

Die Türme des Schweigens hatte ich mit Alireza letztes Jahr schon besucht, aber das Licht war nicht so schön gewesen.DSC_0148DSC_0152DSC_0162

In Yazd kamen wir wieder im Silk Road Hotel unter, aber nicht im Hauptgebäude, sondern in einem neu restaurierten Haus ein paar hundert Meter Richtung Jam´eh-Moschee. Unser Auto stand hier im letzten Jahr schon.DSC_0374DSC_0285

Abendessen und Frühstück gab es aber in der Zentrale. Die Clientel, die hier absteigt, ist sehr international, so viele interessante Ausländer geballt auf einem Haufen sieht man in ganz Iran kaum. Da das Hotel mit WiFi-Verbindungn ausgestattet ist, sieht man abends fast alle an den Rechnern hocken. Wir natürlich auch. Wir lernten eine Familie aus Australien kennen, die uns in Teheran für ein paar Tage besuchen kam.DSC_0290

Vom Dach hat man einen guten Blick über die Stadt.DSC_0199

Das Restaurant eines anderen Hotels, das nicht unsere Kragenweite ist:DSC_0261

Und dann ließen wir uns einfach durch die Stadt treiben. Fast alles Sehenswerte ist vom Hotel aus zu Fuß zu erreichen.DSC_0245

Ein alter Wasserspeicher mit 4 Windtürmen zur Kühlung.DSC_0218

An Ashura werden diese Gestelle (Naql) durch die Stadt getragen, wenn sie nicht gebraucht werden, verzieren sie die Plätze.DSC_0221

Dies ist der Platz, zu dem der größte dieser Art getragen wird. Letztes Jahr kamen wir bei den Trauerfeierlichkeiten gar nicht hier her, weil es übervoll mit Menschen war.DSC_0268

Wenn jemand stirbt, wird oft von der Familie ein allen zugängliches Irgendwas gestiftet. Hier hat man einen Wasserspender gebaut. Immer wenn jemand hiervon trinkt, soll er an den Verstorbenen denken und einen Gruß schicken, dann wird es diesem im Jenseits besser gehen, sagt man.DSC_0247DSC_0257DSC_0266

Die Schulmädchen testen ihr Englisch an der deutschen Englischlehrerin.DSC_0276DSC_0280

Unsere Kinder machten mich auf die Rutsche aus Beton aufmerksam.DSC_0281

Im Bazaar:DSC_0238DSC_0306

In einer Bäckerei zeigten die Bäcker den Kindern, wie Brot gebacken wird.DSCF0531

und damit zogen wir zur Zuckerhutmanufaktur, von denen es in Yazd etliche gibt. Wir kauften auch vier Stück, weil wir in Minab Zuckerhammer und –zange gekauft hatten und jetzt unseren Würfelzucker selber machen können. Für Feuerzangenbowle soll er sich übrigens nicht eignen.DSCF0535DSC_0318DSC_0327

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In diesen Meilern, die aus ungebrannten Ziegeln bestehen, wird ein Feuer angezündet, das etwa zwei Wochen brennen muss.DSC_0404

Und dann ging es wieder nach Teheran zurück. Nach fast drei Wochen Reise freuten wir uns auf die eigenen Betten. Und die Kinder sich auf die Schule, sagten sie jedenfalls.DSCF0549

 19. Januar 2011  Add comments

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muss sein

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