Okt 032013
 

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Das Highlight eines jeden China-Besuchs ist ein Ausflug zur Mauer. Wir sind nun schon 2 Monate hier und nix war mit Mauerkucken. Die Gelegenheit, im gemieteten Schulbus mitzufahren, ist terminlich völlig ungünstig, denn es ist der zweite Tag der Golden Week, also wird es voll sein. Die Fahrt besteht fast nur aus Stau. Es ist gerade Erntezeit und als wir die Autobahn verlassen sehen wir in jedem Dorf Mais- und Maronen-Haufen, die gewogen und verkauft werden.L1056361

Nach zweieinhalb Stunden sind wir mitten drin im Touristen-Getrubel. Die Gelegenheit für Land und Leute. Zwei Tagen trübstes Wetter werden mit schönstem Sonnenschein belohnt. Es geht ständig bergauf, bergab, und als wir umkehren, um die Seilbahn hinab zu erreichen, sehen wir, wie wenig der 6.000 km Mauer wir gegangen sind. L1056371

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In den späten Nachmittagsstunden erreichen wir die Ming-Gräber. Im Reiseführer ist schon beschrieben, dass es recht unspektakulär sei, ein weitläufiger Park, in dem einzelne Grabstätten unterschiedlicher Art die Kaiser vergangener Zeiten begruben. Es ist trotzdem sehr schön, hier zu laufen und die Massen an Chinesen ihr geschichtliches Erbe bewundern zu sehen. Auf den teuren Eintrittspreis geben sie ihren Kaisern am Gedenkstein oder Thron sogar noch Opfergelder. Wenn wir in Europa pro besichtigter Attraktion etwa 50 € los wurden, ist es hier noch mal 20 € teurer. Wenigstens die Fahrt hierher ist gut bezahlbar. Alles in allem hat uns der Ausflug 200 € gekostet, was der Ausblick über die Berge und die Mauer-Skate-Fotos von Jan Ingmar allein schon wert ist.L1056392

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Am Abend wird alles Geld zusammengekehrt.L1056405

Draußen im Park bekommen wir einen weiteren Beweis, dass in China die Meisterfälscher zu Hause sind: Beton-Bäume halten die altersschwachen Kiefern.DSCF8434

 3. Oktober 2013  Add comments

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