Jun 052014
 

Wir sind seit dem letzen Ausflug ins Beijinger Umland vom Klettern ganz begeistert. Es ist aber auch wirklich ein prima Sport. Man muss sich überwinden, die Wand hochzuklettern und findet an jeder Stelle eine Schwierigkeit, die es noch zu meistern gilt. Egal, wie gut man ist, es gibt immer noch etwas Schwierigeres. Es hat mit Selbstüberwindung zu tun, aber auch mit Vertrauen, in sich selber und in denjenigen, der einen sichert. Wenn man in 7 m Höhe kaum noch Halt findet, ist es schwer daran zu denken, dass es jemanden gibt, der einen vor dem Absturz bewahrt. 

Die Halle, in der JanIngmar schon seit längerem klettert, befindet sich in einer alten Fabrikhalle, in der auch ein Indoor-Fußballfeld eingerichtet ist. Eine Boulderwand (wo man wie die Fledermäuse von Griff zu Griff hangeln kann) mit dicken Schaumstoffmatten ist im Seitentrakt. Dort trainiert man ungesichert.

Jan Ingmar ist der Profi unter uns und kann inzwischen etwa gleich schwere Personen unter den wachsamen Augen des Staff eigenständig sichern.

Die Kinder sind am unbefangensten und kraxeln gemsengleich nach oben.

Aber selbst als alter Mann kann man an manchen Stellen bis nach oben kommen. Dabei bin ich ein bisschen höhenängstlich.

 

 5. Juni 2014  Add comments

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