Mai 222018
 

Heute mal lauter überwiegend einfarbige Bilder.
Fangen wir mit rot an. Übergangsmode (Winter—> Frühling) Die Mode in China hebt sich deutlich von der in Europa ab. Ich finds gut.
fur shoes

Das ist zwar nicht überwiegend rot, aber sonst kriegten wir das kleinste Aquarium der Welt schießlich nicht zu sehen.
the smallest aquarium

Im Schnapsladen. (Nicht dass ich da oft bin)
Smoke
Noch mehr Rauch im YongHeGong Lama Tempel.
L1000965_Incense
Ausstellung im CAFAM, dem Museum der Kunstakademie, meinem liebsten Museum in Beijing.
L1001056

Das TianAnMen bekommt neue Lichter.
Pano_TianAnMen

Gehen wir mal zu blau.
Vor ein paar Tagen war hier hauptsächlich Gelb zu sehen..
Blue4

Blue1

Der Nio EP9, neue Automarke aus China.
NIO_ep9

Im Watercube.
L1001116
Am Watercube.
L1001112

Im Hutong.
L1000980

Beijing + blau = Himmelstempel
TianTan-Sonne-Gegenlicht

Die Käfigvögel werden regelmäßig ins Grün gebracht:
cages

L1000897

Am Flughafen ist alle abgeholzte Fläche mit grünen Netzen abgedeckt, damit die Erosion nicht zu stark ist.
L1000401

Gold darf nicht fehlen (Buddha aus Shanghai):
L1000521

Howgh! Der Fotograf hat gesprochen.
Der Photograph

 22. Mai 2018  No Responses »
Feb 232018
 

In den Chinese-New-Year-(CNY)-Ferien in China unterwegs zu sein, heißt was zu erleben.
Man trifft lauter andere Touristen mit asiatischen Gesichtszügen, die ihr Leben bereichert sehen, wenn sie abends ihren Freunden einen Ausländer, den sie getroffen haben, zeigen können. Da spiele ich gerne mit, weil ich ja auch gerne Freunden die Menschen zeige, die ich getroffen habe.
Dies ist einer der Straßenkehrer vor dem Tor der Verbotenen Stadt.
Der Straßenfeger und ich
Der Musicman.
Music
Typische chinesische Familie.
Ausflugsbekanntschaft
Was gibt es dorthin zu winken?
L1008080
Die beiden sind ihrer Mama beim Verkaufen behilflich.
L1008094
Die Wache der Verbotenen Stadt lüftet ihre Stiefel.
stiefel
Der Sohn vom Offizier der Garde der Verbotenen Stadt fährt auf dem Trainingsplatz mit seinem offenen Porsche Streife. (Mama hat die Fernbedienung.)
KLEINER PRINZ
Manchmal hat man ein Bedürfnis. Kinder dürfen dann.
Männeken Pis
Für die meisten Menschen ist es etwas ganz Besonderes, Peking zu sehen.
L1008045
Im Jahr des Hundes kann man auch im Winterschlafanzug gehen.
Schlafanzug vor der Verbotenen Stadt
HCNY2
HCNY
Kind im Fahrradkorb.
im-Fahrradkorb
Gut Nacht!

 23. Februar 2018  1 Response »
Dez 122017
 

Heute war ich wieder auf dem Kleidermarkt. Kurz vor Weihnachten, wegen Geschenken. Es war kalt, den ganzen Tag unter Null, teils zweistellig.
Auf der ersten Brücke hinter der U-Bahnstation sitzt immer ein Bettler ohne Arme. Der Arme muss wohl mal in ein furchtbares Feuer geraten sein, denn auch am Hals und im Gesicht hat er diese typischen Vernarbungen. Im Sommer hat es mich nicht sehr gewundert, aber heute saß er wieder mit freiem Oberkörper da, vermutlich um mehr Mitleid erregen zu können. Meines hat er auch so.
Bettler ohne Arme

Um die Mittagszeit gibt es trotz des Radikalschlags zur Vertreibung der Nicht-Pekinger, genug fliegende Händler, um satt werden zu können.
Zuckerwaren
Suesskartoffeln
Maronen

Immer wieder erstaunlich, wie die gepackten Klamotten transportiert werden.
Kleidertransport

Man kann allerdings auch seine alte Kleidung reparieren lassen.
Dahongmen
Oder seine Schuhe.
Dahongmen

Vom Nachhauseweg:
Liangmaqiao

 12. Dezember 2017  No Responses »
Dez 112017
 

Im Winter wird es ja in Beijing richtig kalt. Immerhin erreichen die Temperaturen nicht oft minus 20 Grad, so dass wir durchaus gerne das Haus verlassen. Smog hin oder her, meistens ist das Wetter gut, die Luft riecht mäßig nach Kohle.
Was kann man denn nun in Peking machen, wenn es kalt ist? Immerhin ist die Straße das Zuhause der Chinesen.
Als erstes fällt mir da ein: Shoppen gehen. Damit die Hände nicht so kalt werden, wenn man die Mall betritt, werden Samtpolster an die Griffe geklettet. Sehr zuvorkommend.
Leck mich nicht
An nicht ganz so exquisiten Märkten sind gar nicht erst Türen, die man öffnen muss. Vorhänge aus Plastik wehren im Sommer Fliegen ab, im Winter kommen Steppdecken dazu. Sie sind aus dem Material, aus dem auch die Mäntel der Guards und Wertstoffsammler sind. Ein einziger Mantel wiegt 3 Kilo.
Markteingang
Wenn es gut läuft, findet sich ein Outfit, das nicht nur oberflächlich zusammenpasst.
Rot
Und wenn es noch dazu gut aussieht, soll es die ganze Welt wissen.
Selfie
Manchmal reicht Kleidung nicht, dann muss auch ein Windschutz noch sein.
Windschutz
Ich bin ja nicht so für die Haute Couture, mir liegen Schrauben mehr.
Schrauben
Unser Compound bereitet sich auf die Brandgefahr vor.
Feuerlöscher
Ich gehe noch mal auf den Markt in TuanJieHu, wo ein Uhrmacher sitzt, der keine Arme hat. Am 31.12. schließt dieser Markt mit 4 Hallen, weil auch er im Zuge der Beautification weichen muss. Der Uhrmacher weiß noch nicht, wohin er ausweichen muss. Als ich mit ihm sprach, war er noch ganz gut gelaunt.
Uhrmacher ohne Arme
Uhrmacher ohne Arme
Oder man geht ins Warme, z.B. ins Red Brick Museum, wo gerade Andres Serrano, einem US-Amerikanischen Fotografen mit großartigen Serien ausstellt. Seine Chinesen in traditionellen Hochzeitskleidern fand ich jetz nicht so dolle, aber die Bilder von Obdachlosen oder die religiösen Bilder waren sehr sehenswert. Die Hängung ist jedenfalls super.
Serrano
Das Museum ist auf jeden Fall eine Taxifahrt wert.
Redbrickmuseum
Und heute scheint die Sonne mal wieder ganz besonders schön auf die Gräser am LiangMaHe, was zu einem Spaziergang einlädt.
graeser am liangmahe4

 11. Dezember 2017  Kommentare deaktiviert für Was man im Winter in BJ tun kann
Nov 062017
 

So sieht es aus, wenn die Geschäfte abgerissen sind, die Inhaber aber weiter Geschäfte machen müssen.
XP2J0129
Auch hier wird abgerissen, aber daneben muss der frisch geerntete Kohl verkauft werden.
kohl
Höchstwahrscheinlich ist dies ein Kohlgericht:
parkwächtermittag
Die Art, Kinder zu tragen, ist in China vielfältig; viele tragen sie vor dem Bauch auf einer umgeschnallten Plattform, manche stecken sie ins Körbchen.
Ayi und Sunzi
korb
Ein kleiner Rückblick auf den Sommer:
popo

 6. November 2017  No Responses »
Okt 302017
 

Beijing ist kalt geworden, aber das Wetter und die Luft machen das Leben angenehm. Jedenfalls tagsüber. In der Bude sind die Heizungen noch nicht angestellt und es ist arschkalt, nacheinander bekommen wir alle eine Erkältung. Aber geh mal morgens oder bei Sonnenuntergang aufs Dach oder schau nur aus dem Fenster:
Himmel über CBD_morgens
Himmel über CBD_abends
Das höchste im Bau befindliche Gebäude Beijings:
Himmel über CBD_abends
Der Himmel über BJ kann auch im Sommer sehr besonders sein.
komische Wolken über BJ
Im Kleinen wird ja eher das Gegenteil von gebaut. Überall in der Stadt werden die kleinen Anbauten und Geschäfte vor Wohnhäusern abgerissen, da die Stadtverwaltung Beijings damit hofft, die meisten Wanderarbeiter und unberechtigt zugezogenen aus der Stadt zu vertreiben. In den nächsten Jahren soll die Stadt einwohnerzahlmäßig um 20 Prozent schrumpfen.
yongdingmen-stationary
eingang
Solche Szenen werden dann wohl seltener zu sehen sein. Obwohl, vielleicht auch nicht, wenn die Gehsteige wieder breiter werden, hat man für Aktivitäten vor den Häusern wieder mehr Platz.
XiangQi
Leider steigt dann auch das Platzangebot für parkende Autos.
Laufen lernen
Das ist beim Kleidermarkt DaHongMen.
DaHongMen
Aus der U-Bahn
Massage

 30. Oktober 2017  No Responses »
Aug 032017
 

Deutschland, bei Hamburg
Regen in D
China, Beijing
Schwimmen im LiangMaHe

Ich weiß, der Vergleich ist gemein.

 3. August 2017  No Responses »
Mrz 112017
 

Die letzten kalten Tage sind jetzt wohl endlich vorüber. Ein kurzer Blick zurück auf den Winter. Wir hatten in Beijing nur einmal Schnee.
Snowcars
Normalerweise fegt und wässert er in unserem Compound.
GuojiYouyi
Weil uns das natürlich nicht reichte, sind Solli und ich nach Nanshan zum Schneegleiten gefahren. Sie Snowboard, ich Ski. Der Schnee backste aber schon ziemlich und von rasenden Talfahrten konnte nicht die Rede sein. Zum Snowboardlernen allerdings ideal.
Nanshan
Etwas merkwürdig, wenn ringsum alles braun ist.
Nanshan
Nanshan
Die Flüsse und Kanäle sind jetzt auch wieder eisfrei.
Angler in BJ
Am letzten richtig kalten Tag besprühte der Gärtner im ZuoJiaZhuang-Park die Bäume und Sträucher publikumsanziehend schön.
Eis
Eis
Jetzt macht das Tanzen draußen wieder Spaß und die Wäsche kann auch wieder nach draußen auf den Zaun.
Fächertanz
Wäsche aufhängen
Die morgendlichen Blicke über das CBD sehen fast immer so aus. Smog ist selten, wahrscheinlich weil grade der Volkskongress tagt.
CBD Beijing

 11. März 2017  No Responses »
Mrz 012017
 

Dieses Kunstwerk habe ich vor längerem bereits im TodayArtMuseum gesehen, vor kurzem war es im CAFA Museum, dem Museum der Kunsthochschule, zu sehen. Leider weiß ich nicht, von wem es ist.

Manchmal ist es nicht so wie es scheint.
Kunst2 Vorderseite

Von der Rückseite bietet sich ein anderes Bild:
Kunst1 Rückseite

 1. März 2017  No Responses »
Jan 272017
 

Seit dem Sommer hat Beijing sich verändert. Leider zum Schlechten. Finde ich. Irgendjemand in der Stadtregierung hat sich überlegt, die Wanderarbeiter und anderen nicht in Peking Gemeldeten aus der Stadt zu vertreiben.
Über die Jahre (vor unserer Ankunft 2013) haben sich kleine Zimmer zu größeren Läden entwickelt. Man hat einfach einen Verschlag, fest oder weitgehend mobil vor die Fenster gebaut und dann die Wand eingerissen. Selbstverständlich sind viele dieser Anbauten illegal entstanden. Es ist für viele der kleinen Geschäftsleute schwierig, die erforderlichen Unterlagen zu beschaffen, vielleicht ist es auch einfach zu teuer, die Erlaubnis zu bekommen, vor allem, da Korruption noch weit verbreitet ist.
Für uns haben die kleinen Geschäfte und Restaurants bisher den Charme unserer Gegend ausgemacht.
Dieser schöne Zustand wurde in den vergangenen Monaten rückgängig gemacht. Und zwar ruckzuck. Alles soll „schön“ werden.

Wenn man Chinesen aus Beijing zu dem Thema befragt, bekommt man eine andere Antwort. Die Sicherheit der Gebäude ist ein Hauptgrund, weswegen man es ganz oK findet, dass die Stadt in den letzten Monaten ein anderes Gesicht bekommen hat. Und dass hoffentlich die Bevölkerungsdichte in Beijing abnimmt, wird auch als positiv angesehen.
Ob für die Rückbauten Wanderarbeiter herangezogen wurden? Ich möchte darum wetten…
Den erwünschten Effekt hat es trotzdem nicht. Die Wohnungen sind zwar wieder zugemauert worden, aber dann stellen die Leute Hocker und kleine Treppen vor die Fenster und der Verkauf geht von da aus weiter.

Was das Fotografieren angeht, schwanke ich hin und her. Ich habe meine kleinen Projekte, die durch das kalte Wetter etwas leiden und in der Schule habe ich durch meine Frau auch durchaus Gelegenheit, meiner Fotoleidenschaft zu frönen.
Aber sonst fehlt mir die Motivation. Der Reiz des Neuen ist für Beijing einfach weniger geworden. Auch denke ich oft, wenn ich etwas Interessantes sehe, dass das andere Fotografen schon hundertmal besser abgelichtet haben. Da schlägt dann mein dünnes Selbstbewusstsein seinen Haken gegen mein Schienbein.
Ich weiß schon, was ich kann. Ich muss mich aber dazu zwingen.
Ein bisschen Glück ist wohl auch vonnöten.

Heute fangen die Ferien zum Chinese New Year (das Jahr des Hahns) an, eigentlich das Frühlingsfest, und die Chinesen statten ihre Wohnungen mit Glücksbringern aus und machen sich dann auf den Weg in ihre Heimat. In den nächsten zwei Wochen haben wir Beijing sozusagen für uns, denn mehr als die Hälfte der Pekinger kommt gar nicht von hier.
XT1J4337

Das Wetter ist meistens schön (sonnig), nur grün ist es noch nicht. Aber das kann man ja auch künstlich haben.
wood
XT1J4415

Mit dem Frühlingsfest kommt auch eine Extrazahlung aufs Gehalt. Das ist der HongBao, der rote Umschlag. Darin befindet sich z.B. ein halber Monatslohn, den die Chinesen sofort wieder in neue Sachen anlegen. Die Geschäfte sind in der Zeit so voll wie nie.
XP1J0442
Mit Steffi habe ich letztens 20 Minuten an der Kasse vom Carrefour gestanden, auch, weil es in diesem westlichsten der Supermärkte keine Laufbänder an den Kassen gibt und es so viele Zahlungsmöglichkeiten gibt. Die Barzahlung ist hier fast ganz abgeschafft. Bankkarten sind noch gar nicht mal so häufig, denn inzwischen kann man mit WeChat (dem chinesischen WhatsApp) bezahlen und scannt einen Code, durch den dann das elektronische Portmonnaie belastet wird. Selbst auf dem Markt wird diese Art der Bezahlung immer häufiger.
Da fällt mir ein, dass ich letztes Jahr schon eines kaufen wollte: ein Paar Schlittschuhe.
eislaufstühle

 27. Januar 2017  No Responses »