Mai 012014
 

Wir können gar nicht schnell genug aus ShangHai wieder weg:) Heute fahren wir mit dem schnellsten Zug der Welt! Manche sagen so, manche so. Langsam ist er jedenfalls nicht.

Wir müssen gut eine Stunde vorher am eigens für Schnellzüge gebauten Bahnhof in SH Hongqiao sein, um für das Einchecken noch genügend Zeit zu haben. Wir haben dann doch noch eine halbe Stunde, um das gewaltige Bauwerk zu bewundern.X1005116

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Matthias schätzt, dass sich auf dieser Ebene etwa 8000 Menschen aufhalten. Es gibt noch eine Ticketschalterhalle in der Ebene darunter plus etliche Funktionsräume und die U-Bahn. Gigantisch. Und alles funktioniert. Man fragt sich, was die Deutschen mit ihren Großprojekten für Probleme haben. Aber es wird in China wohl weniger auf die Leute Rücksicht genommen und die Genehmigungen können vermutlich unkomplizierter erteilt werden.X1005125

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Die Sitze sind superbequem mit viel Beinfreiheit, 5 Plätze pro Reihe. Regelmäßig werden Wägelchen mit Essen und Snacks durch die Gänge geschoben. Es ist erstaunlich, wie schnell der Zug die Höchstgeschwindigkeit erreicht. Und die hohe Geschwindigkeit ist kaum zu spüren. Für die knapp 1400 km braucht der Zug mit ich glaube 5 Stops etwas mehr als 5 Stunden. Um 15:00 sind wir in ShangHai losgefahren, um 21:30 können wir im Schnapsladen um die Beijinger Ecke noch eine Flasche Wein besorgen und uns aufs Sofa begeben. X1005132

Schneller als 306 km/h schaffte er jedoch nicht! Macht nichts, hat trotzdem Spaß gemacht.X1005139

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Bei meinem letzten Morgenspaziergang in SH mit Matthias mache ich ein Foto von einer Oma, die fleißig Socken strickt. Als ich es ihr zeige, bedeutet sie mir, dass sie nicht nur den Bildschirm sehen will, sondern das Foto als Abzug möchte. Es ist normalerweise einfach, Bilder für wenig Geld auf Fotopapier ausdrucken zu lassen. Wir sagen ihr: „Warte fünf Minuten“ und finden nach einer halben Stunde einen Laden, in dem es einen Computer gibt, und irgendwo aus der hintersten Ecke wird für die Beschickung des Druckers ein Packen Fotopapier geholt. Als wir wieder bei ihr ankommen, kann sie gar nicht aufhören, zu strahlen und wir bemerken über die Schulter, dass sie mit dem Bild von Laden zu Laden geht, um die Geschichte von den Ausländern zu erzählen, die ihr Versprechen gehalten haben.

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