Jan 122018
 

Zurück in Phnom Penh ziehen wir in das selbe Hotel, das Blue Corner Boutique, wie beim letzten Mal, weil es zentral liegt und über einen Pool verfügt. Die Kids sind gar nicht rauszukriegen.
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Ganz in der Nähe haben die Mädchen für die Ausübung ihres Sports ein Gym ausgemacht, das nicht so etepetete ist. Ich hatte Gelegenheit, es zu sehen, als Solveigh ihr Telefon verlegt hatte und ich zum Suchen gerufen wurde.
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Es macht Spaß, einfach durch die Straßen zu wandern und das Treiben an sich vorüber ziehen zu lassen.
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Oder im TukTuk irgendwohin zu fahren und mit Mund offen kutschiert zu werden.
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Oder in den Märkten nach Helfern für das kambodschanische Schönheitsideal zu fahnden.
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Die roten Flecken kennen wir auch aus China. Schröpfen ist ganz beliebt.
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Auch die Auslagen der Stände kennen wir so ähnlich.
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Solli kauft Ohrringe im Zentralmarkt, einem Kuppelbau aus den 30er Jahren.
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Messerschärfer kennen wir auch aus Peking.
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Baum in den herbstlichen Gehsteig eingearbeitet.
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Gehsteige des Nachts:
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Man ist ideenreich.
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Leider gibt es noch immer Kinderarbeit.
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Am vorletzten Tag leihen wir uns Fahrräder aus. Mountainbikes, obwohl es gar keine Berge in der näheren Umgebung gibt. Die Fahrräder sind top. Wir radeln mit Fährbenutzung zur Silk Island, um noch mal im Mekong zu baden.
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Von Unterwegs ein paar Eindrücke.
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Klosteranlage.
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Die 12 Tierkreiszeichen.
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Jetzt wissen wir auch, weshalb die Insel Silk Island heißt: Unter fast jedem Haus stehen Webstühle und es werden kunstvolle Stoffe hergestellt.
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In einer anderen Klosteranlage bekommt gerade ein Haus neue Füße/Stelzen.
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Die jungen Mönche sind auch nicht aus einer anderen Welt.
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Eigentlich werden wir in ganz Kambodscha mit einem Lachen und einem „Hello! What´s your name?“ begrüßt. Ist das Leben nicht viel einfacher so?
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Mekong gefunden.
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So werden Mangos geerntet. Meine absolute Lieblingsfrucht.
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Manche Bananen sind eher klein.
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Wieder Fährfahrt.
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Das Rad des Werdens (schließlich ist dies ein buddhistisches Land) dreht sich weiter.
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Danke an Kambodscha! Martje sagte, das wäre der schönste Urlaub gewesen, den wir je gemeinsam hatten. Das ist doch was!
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 12. Januar 2018  Kommentare deaktiviert für Kambodscha 2.0 #12, Phnom Penh
Jan 112018
 

Von der Brücke über den Tatai-Fluss starten wir zunächst mit dem Taxi bis zur übernächsten Brücke (AnDeungToeuk-Bridge). Der dortige Service Point ist ein Bretterverschlag, in dem Schulkinder Kekse und anderen Schnuppkram und Erwachsene Benzin und Bootstickets kaufen können.
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Von hier geht es mit einem Boot direkt zu unserem nächsten Ziel – Chi Phat. Auf der Reise ist neben Schauen noch Zeit zum Lernen und Lesen. Immerhin dauert die Fahrt 3 Stunden
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Es handelt sich bei Chi Phat um einen Ort, der früher von Tropenholzeinschlag, Brandrodung und Wilderei gelebt hat. In dieser strukturschwachen Gegend im Kardamom-Gebirge gibt es nicht viel Möglichkeiten, Geld zu verdienen. Die Wildlife-Alliance von 2002 hat es geschafft, die Bevölkerung mit dem Gedanken von Ökotourismus zu infizieren und heute leben große Teile des Dorfes unter anderem vom Besuch Fremder. Anders als im letzten Resort gibt es hier bis 23 Uhr Strom und WLAN. Die Kinder sind gerettet!
In der näheren Umgebung kann man Wasserfälle besuchen, Touren machen, lernen, wie man eine Motorkuh fährt und wie der Müll entsorgt wird. Es ist im Gegensatz zu anderen Orten in Kambodscha tatsächlich recht sauber.
Wir machen am ersten Tag einen Kochkurs und lernen Curry zu kochen, inklusive Marktspaziergang mit Zutatenerklärung. Das Mörsern der Gewürzmischung dauerte 20 Minuten!
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Eine unserer Köchinnen.
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Trotz allen Fortschritts: Teewasser wird auf dem Holzkohleofen gekocht.
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An einem Tag unserer Reise regnete es. Man kann sich vorstellen, wie matschig es in der Regenzeit erst wird, wenn ein Tag schon alles in roten Moder verwandelt.
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Dann kam nach reiflicher Überlegung unser Waldausflug! Wir hatten zunächst überlegt, einen Ausflug in den Urwald für einen, vielleicht 2 Nächte zu unternehmen, entschieden uns dann aber für 3 Nächte im Dschungel. Pro Person macht das 90 $. Immerhin ist das Essen für 4 Tage, ein Führer und ein Koch dabei. Wir bekamen Camouflage-Rucksäcke gestellt und mussten darin neben unseren persönlichen Dingen 3 Liter Wasser, die Mückennetzhängematte und eine Decke für die Nacht unterbringen. Ich hatte noch meine 2 Kilo schwere Nikon F5 Filmkamera dabei…
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Jeden Tag gingen wir ungefähr 20 Kilometer.
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Gleich am ersten Tag, beim ersten Stop hatte ich furchtbare Blasen an der Hacke. Ich trage sonst fast nur Stoffschuhe und die guten Wandertreter hab ich nur einmal im Jahr an.
Am Nachmittag hatten dann alle die ersten Blutegel an den Füßen. Mit Anti-Mückenspray besprüht lassen sie schnell von einem ab.
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— W E R B U N G —
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Vor allem nicht, wenn man mit ein bisschen Kletterei in den tollsten Wasserfällen baden kann.
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Danach gibt es Essen.
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Immer wieder sprang einer der beiden Begleiter in den Dschungel und holte irgendeinen Bambus oder was anderes aus dem Gehölz, was es dann zum Essen gab.
Wenn man nichts zu trinken hat, kann man auch einfach aus ner Liane saufen.
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So sieht der Dschungel seitlich des Pfades aus.
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Jetzt wissen wir, wo das Camouflage-Design herkommt.
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Unsere Begleiter Choar und Mao mussten immer viel rauchen.
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Morgens, mittags und abends warme frisch zubereitete Mahlzeiten.
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Dinner bei Kerzenschein.
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Mao hatte auch ein Fischernetz dabei und fing über Nacht Barsche oder so .
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Der erste Rastplatz war mit Dach.
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Bei der zweiten Haltestelle mussten wir erst einen Baum für die Hängematten fällen und eine Plastikplane als Dach spannen. Ich muss sagen, an dem Tag waren wir alle an unserer Grenze. Mao, unser Guide bastelt noch.
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Schön, wenn man vorm Mittagessen noch mal in die Flut springen kann.
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Die Kaskadenlandschaft ist so schön, eigentlich kann sie nur von Chinesen gebaut worden sein. Steffi weiß, woher die Löcher im Fels stammen: Kleine Steine werden vom Wasser immer im Rund gewirbelt und mahlen sich in den Fels. Perfekte kleine Badelöcher für die Schmetterlinge.
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Steinlöcher
Schmetterlinge

Choar. der Koch:
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Und Mao, der Guide:
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Auf dem Nachhauseweg kamen wir an dem Haus von Mao vorbei und machten dort noch kurz Rast.
Frau und Kind, die älteste ist noch in der Schule gewesen.
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Am Wegesrand gibt es vor den Häusern so kleine Häuserchen, die natürlich keine Briefkästen sind, sondern Altäre.
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Und so sehn die Häuser aus:
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Am Ende waren wir glücklich wieder im Dorf angekommen. Ich bin die letzten 3 Km auf dem Moppet gefahren. Meine Füße waren auf den andern 70 km nicht besser geworden. Und wir brauchten 2 Tage, um uns von den Strapazen zu erholen. Aber wir bereuen keine Sekunde dieses Ausflugs.
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 11. Januar 2018  Kommentare deaktiviert für Kambodscha 2.0 #11, Chi Phat
Jan 102018
 

Von Phnom Penh aus begeben wir uns per Taxi nach Westen in die Nähe der thailändischen Grenze. Es sind fast 5 Stunden Fahrt, die uns etwa 120 $ kosten.
Eins der Kinder (diesmal Martje) muss in den Kofferraum. Zum Glück ist dies ein Land ohne Regeln, daher lacht der Taxifahrer nur freundlich und lässt uns gewähren.
In Asien ist es allgemein so, dass auf den vorderen Plätzen Gurtpflicht herrscht, hinten aber (noch) nicht.
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Es sieht so aus, als ob wir es nicht genießen würden, aber die Fahrt war wirklich anstrengend, weil die Eindrücke so zahlreich sind. Überall brummt es, ständig gibt es etwas neues zu sehen, das Auge hat nie Pause. Da kommt eine kurze Bootsfahrt zu unserem Mini-Resort ganz recht.
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5 Nächte sind wir im Resort Neptun-Adventures bei Thomas, einem Deutschen, der vor 7 Jahren dies kleine Juwel eröffnet hat. Thomas kocht sehr gut selbst, gegessen wird in einem kleinen Pavillon am Fluss und wir übernachten in 2 von insgesamt 4 Bambushütten auf Stelzen.
Der Chef d´cuisine, sein Hund und seine Helfer:
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Aktivitäten sind zwar begrenzt, aber ein paar Tage halten wir es schon aus. An einem Tag nehmen wir die Paddelboote und zuckeln zum nächstgelegenen Wasserfall. Eine Stunde hin, eine zurück.
Es ist wie in Schleswig-Holstein, nur mit Palmen und warm.
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Das Ziel sieht allerdings eher nach Norwegen oder Schweden aus (ok, wir denken uns blonde, blauäugige Kinder in die Szene):
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Ah, da sind sie ja schon.
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Ein anderer Tag war mit einer Reise in die nächstgelegene Stadt Koh Kong ausgefüllt. Auf dem Weg etwas abseits gibt es einen Mangrovenwald, durch den sich ein Steg hindurchschlängelt.
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Der Markt ist

 10. Januar 2018  Kommentare deaktiviert für Kambodscha 2.0 #10, TaTai-Fluss
Jan 092018
 

Frohes neues Jahr!
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Wir dachten tatsächlich, Martje käme nicht mehr mit uns in den Urlaub, aber als zur Disposition stand, dass wir erneut nach Kambodscha fliegen würden, waren ihre Bedenken wie weggeblasen.
Vor dem Abflug hilft Jan Ingmar schnell bei der Durchleuchtung.
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Ein paar Tage verbringen wir in Phnom Penh, wo wir kaum Sightseeing machen müssen, da wir vor einem Jahr schon „das meiste“ gesehen haben. Die Stadt ist, obwohl wir Asien ein wenig kennen, total fremdartig. Hühnerfüße sind ja noch ganz normal.
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Und auch Enten am Grill ist nichts wirklich Aufregendes. Diese hier drehen sich allerdings in einem Karussell, bis sie knusprig sind.
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Kohl zählt nicht zu Gemüse, sondern zu Blumenschmuck.
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Überall in K. finden sich TukTuks, kleine Wagen, die 5 oder mehr Personen plus Gepäck befördern können. Dieser ist nur möglich, weil es kein Flaschenpfand in Asien gibt.
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Die Motorräder, die die einachsigen Anhänger ziehen, haben 110-120ccm und sind fast ausnahmslos von Honda. Das Modell heißt Dream. Ob Passagiere oder Lasten, für alles gibt es entsprechende Umbauten.
Der König grüßt von fern.
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Und wer kein TukTuk hat, kann auch fast alles per Motorrad transprortieren. Sozius vorausgesetzt.
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Für die großen Umzüge empfiehlt es sich, eine Motor-Kuh zu besitzen. Mit diesem landwirtschaftlichen Gerät kann man richtig was schaffen. Es ist eigentlich nur ein Radpaar, das einen Motor hat, der wiederum einen Lenker hat. An die Kupplung kann jetzt Egge, Anhänger, Baumstämme, eben alles was schwer ist, angehängt werden. Hier werden Tropenholzmöbel in eine neues Zuhause gebracht.
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Kinderspiele sind überall gleich.
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Tauben…
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 9. Januar 2018  Kommentare deaktiviert für Kambodscha 2.0 #9, Phnom Penh
Aug 162017
 

Anflug auf HH
Deutschland bedeutete für uns in diesem Sommer: Regen, Familie, Freunde, Grün, Baustellen, exotisches Essen. Exotisches Essen bedeutet für uns selbstgemachte Pizza, Käse satt, Grillwurst, vegane Lebensmittel aus dem Supermarkt. In China ist dieser Trend noch nicht angekommen, daher fühlten sich unsere Mädchen wie im Paradies.
Innerhalb kürzester Zeit kamen Freunde zu Besuch und sammelten sich im Garten um den großen Tisch und es gab zu essen, was alle mitbrachten. Als wenn wir nie weggewesen wären.
Wir hatten nicht nur tolles Wetter, oder anders, wir hatten nicht nur Regen.
Regen in D
regen
Das gehört zu meiner Laufstrecke. Normalerweise nehme ich immer mit unseren Zwillingen am Dorflauf in Kölln-Reisiek teil. Um dann auf dem Treppchen zu stehen. Dabeisein ist alles. Dieses Jahr ging das nicht, da meine Eltern ein großes Fest feierten.
Meine Laufstrecke
Aber wenn die Sonne dann mal rauskommt…
sonnenaufgang
Baum
Auch Laufstrecke..
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Sehr cool war, als Freunde mit neuem Spielzeug vorbeikamen und wir auf der Hundewiese (kurzerhand in Kölln-Canaveral umbenannt) die von Jacob selbstgebaute Wasserdruckluftrakete in den Himmel schickten.
Kölln-canaveral
Kölln-canaveral
Ein Malkurs bei unserer Freundin Löna machte uns binnen kurzem zu Künstlern.
Malkurs
Nee im Ernst, mit etwas Anleitung kommt da schon was raus, auch wenn es Jahre her ist, als man zuletzt einen Pinsel in die Hand genommen hat.
Steffi war in Dresden, Martje in Amsterdam und Konstanz, ich bin außer nach Kiel und Dithmarschen nicht weiter als bis nach Hamburg gekommen. Da hat mich überrascht, wie friedlich und bunt die Stadt geworden ist.
Brille
chat rathausmarkt
Ganz anders als wie ich hier studiert hab. Obwohl Hamburg schon immer weltoffen war, ist das Flair meiner Meinung nach noch weltoffener geworden.
Das war natürlich nicht so, als der G20-Gipfel in Hamburg stattfand. Die vielen Wasserwerfer und die aus ganz Deutschland zusammengerufene Polizei zu sehen war etwas bedrückend.
wasserwerfer
Und dann die Alster!
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Wir sind trotzdem gerne wieder nach Beijing zurückgekehrt.

 16. August 2017  Kommentare deaktiviert für Schönes verregnetes Deutschland
Jun 092017
 

Auch in Hanoi selbst wächst alles wie verrückt, so dass wir nicht auf den Dschungel-Effekt verzichten müssen, obwohl der Verkehr wenig daran denken lässt.
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Platten
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Es gibt so viel zu sehen, das HoChiMinh-Mausoleum ist nur ein kleines monströses Highlight.
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Keine Angst, auch Vietnamesen ziehen nicht kleine Kinder hinter ihrem Motorrads hinterher.
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Auch schlafend kann man Sightseeing machen.
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Der morgendliche Marktbesuch (6:30) ist ein unvergessliches Durcheinander.
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Nicht nur Schweineköpfe lachen einen an.
Mindestens ein Lachen
Kein Wunder, wenn einem die Füße manikürt werden.
Schweinefusspediküre
Schweinefusspediküre
Wer es mag, kann sich die Ohren regelmäßig reinigen lassen.
Ohrenreinigung
Die Bahn, an der ganz viele Leute wohnen.
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Seitlich der Gleise kann man die Brücke über den Roten Fluss gehen. Morgens um 6 sieht man wunderliches Tun. Hier wird nicht nur das Flussufer gewechselt, sondern auch Sport getrieben.
überm Roten Fluss
überm Roten Fluss
Als wir den Blick auf den Fluss richten, sehen wir nicht nur einen, sondern gleich 6 oder 8 Schwimmer beim Morgentraining. Sie können nicht vorankommen, sondern werden immer wieder abgetrieben. Manche haben Luftballons an sich befestigt, falls sie untergehen oder eine kurze Schwimmrast brauchen. Das ist vermutlich wichtig. Badehosen braucht mann nicht.
überm Roten Fluss
überm Roten Fluss
überm Roten Fluss

 9. Juni 2017  Kommentare deaktiviert für Vietnam #4
Jun 092017
 

Es wird ja langsam Zeit, dass ich Vergangenes aufhole, wo uns doch jeden Tag was Neues passiert oder unter die Augen läuft.
Also nochmal Vietnam. Ein tolles Land. Nach dem Ausflug mit Solli nahmen wir JanIngmar in den Urwald mit. Ein großer Teil der CatBa-Insel ist nämlich Nationalpark und hat einige schöne Wanderwege.
Am Eingang werden wir von nicht annähernd einheimischen Tieren begrüßt.
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Eine 5 Stunden lange Wanderung durch schwüle Luft und auf manchmal rutschigen Wegen war vielleicht nur das, was sonst nur Verrückte und Engländer tun. Hinterher waren wir trotzdem froh, es getan zu haben.
Urwald
Alles Metall rostet hier schnell und gern.
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Und Wurzeln sind überall. Es ist toll. Man fühlt sich irgendwie klein.
Dschungel in Vietnam
Dschungel in Vietnam
Dschungel in Vietnam

Dschungel in Vietnam
Jackfruit, von der ich nicht weiß, wie sie auf Deutsch hieße, wächst tatsächlich an Bäumen. Das Innere ist gelbes Fruchtfleisch jeweils um einen von vielen Kernen herum. Es schmeckt wie Kaugummi und ist wie … Jackfruit eben zu kauen. Ich mag es.
Dschungel in Vietnam
Das ist Ur-laub!
Dschungel in Vietnam

 9. Juni 2017  Kommentare deaktiviert für Vietnam #3
Mai 052017
 

Nach 3 Nächten in Hanoi waren wir reif für die Insel: Auf CatBa hatten wir im Vorwege bereits uns in zwei Bungalows mit Blick aufs Wasser eingebucht.
Ca. vier Stunden Bus- und Fähr- und wieder Busfahrt später kamen wir auf dem Gelände an.
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Ein bisschen Angst bekam ich, dass wir zu nah am Party Hotel wohnen würden. Das war dann nicht der Fall. Leider wird überall auf der Insel, wo Leute wohnen, gebaut. Daher ist es laut. Selbst unter uns gab es manchmal Bohrhammerlärm bis abends um 10.
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Auf dem Weg gab es übrigens Betonschiffe zu sehen. Im Wasser waren in der Bucht auch einige Schuten aus Beton zu sehen. Merkwürdig, aber warum nicht. Stahl schwimmt ja sonst genausowenig.
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Die Bungalows stellten sich als durchaus ansprechende Hütten auf dem Dach des „Hotels“ heraus. Und der Blick auf den Hafen und die Bucht und die nächste Baustelle war schon ganz schön.
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Zum Baden war uns trotz schönster Landschaft selten.
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Wanderungen am Meer entlang oder auf die Hügel der Umgebung lagen uns mehr.
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Und zwischendurch immer mal wieder einen Eierkaffee.
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Als wir davon genug hatten, dachten wir, wir könnten nicht nur rumsitzen, also buchten wir eine Tour in die LanHa-Bucht zum Klettern und Paddeln.
Wir vier wurden mit zwei Instruktoren auf einer Insel ausgesetzt und kletterten den Vormittag über.
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Franklin von den Philippinen kannte auch die Tauchschule auf Malapascua, bei der wir unsere Tauchlizenezen erworben hatten.
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Nach dem Mittagessen ging es auf die unmöglich zu steuernden Kayaks in wunderbare Lagunen. Leider lag viel Müll im Wasser. Grade als uns weitgehend umweltbewusste Europäer kann man sich nicht vorstellen, wieso so viel Müll im Meer landet.
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Am nächsten Tag machten wir einen kleinen Ausflug auf den höchsten Aussichtspunkt am Ort: eine alte Gefechtsstation hat hier mal Feinde abgewehrt. Auf dem Weg dorthin konnte Solli noch etwas trainieren:
Starke Solli
Starke Solli

Und weil sie noch nicht aktiv genug war, stieß sie kurzerhand noch ein paar Meilensteine um.
Starke Solli
Starke Solli

 5. Mai 2017  Kommentare deaktiviert für Vietnam #2
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Der diesjährige Osterurlaub führt uns nach Vietnam. Kaum 7 Stunden nach der Taxifahrt zum Flughafen landet man im dicksten Gewühle in Hanoi, der Hauptstadt Vietnams.
Hanoi
Helmpflicht wird in Vietnam groß geschrieben. Die Helme für Frauen haben übrigens Aussparungen an der Stelle, wo der Pferdeschwanz stören würde.
Verkehr Hanoi
Die Luft war übrigens nach den Messwerten nicht so viel besser als in Beijing, teilweise sogar schlechter. Da hat wohl jede Großstadt in Südostasien die gleichen Probleme. Gesichtsmasken sind schon fast etwas wie ein Modeschmuck
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Hanoi

Es ist einigermaßen schwer, sich in Hanoi heimisch zu fühlen, obwohl wir im Hotel sehr herzlich empfangen wurden. Hanoi im relativ unerschlosseneren Norden des Landes gilt als weniger touristisch erschlossen als z. B. HoChiMinhCity (ehemals Saigon). Ich habe das Gefühl, in der 10-Mio-Metropole leben die Vietnamesen nur, um die Dinge, die Touristen so brauchen (oder glauben, brauchen zu müssen), bereitzustellen und die Kulisse für all die für westliche Augen ungewohnten Bilder zu liefern.
Dabei kann man schon beihnahe sicher sein, dass man der Markenpiraterie Vorschub leistet. Touring-Rucksäcke von TheNorthFace für 15 €, die in Deutschland 200 oder mehr kosten, CDs und Filme für unter 3 €, Rolex und Patek Philippe-Uhren für 20 €, es gibt nichts, was nicht kopiert werden könnte.
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Manchmal wird deutlich, dass nicht ganz perfekt kopiert wurde, vielleicht um dem Piraterie-Vorwurf zu entgehen, vielleicht, weil man es nicht besser weiß.
Star-Warze:
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Play with Fairies, Ride a Unicorn, Swim with Mermaids, Fly to the Moon. So sollte es wohl richtig heißen. Ich mag ja solche Foh-Pahs.
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Genau so chaotisch wie der Verkehr ist die Kabelführung im Telekommunikationsbereich. Wir haben erst überlegt, ob jeder von uns eine vietnamesische SIM-Karte braucht, dann allerdings keine gekauft und auch nicht vermisst, da man in der ganzen Stadt Zugriff auf irgendein WiFi (dt. WLAN) hat. Manchmal kann man sich offen einwählen, oder man holt sich das Passwort vom nächstgelegenen CaPhe (Cafè).
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Die Kinder werden schon früh an die Motorisierung herangeführt. Es geht auch gar nicht anders, denn Kinderwagen sind für den Transport der Kleinen denkbar ungünstig. Fahrzeuge sind überall. Vor allem auf den Gehsteigen. In den Parks mietet man für den Nachwuchs e-Autos, die von den hinter ihnen laufenden Eltern per Fernbedienung gesteuert werden.
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Man wird trotzdem nicht umgefahren, wenn man nur ein bisschen aufpasst.
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Wir haben mit Solveigh den Test gemacht (Rabenvater! Nur für die Fotos die Tochter aufs Spiel gesetzt.)
Verkehr in Hanoi
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Hanoi´s Innenstadt ist so dicht bevölkert, dass die Leute teilweise (laut Reiseführer von Herrn Lohse) in Schichten schlafen müssen. Die Grundstückspreise sollen an die von NewYork heran reichen.
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Für Steffi war es manchmal etwas eng und die Lautstärke der meist benzingetriebenen Scooter zu viel, ich konnte mich ganz gut damit arrangieren. Es gibt zum Glück überall Cafès, in denen man einen der leckeren CaPheSua (Wie Espresso mit süßer Kondensmilch) bekommt. Fast schon ein Dessert ist der EggCoffee:
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Fortsetzung folgt..

 22. April 2017  No Responses »
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Während Martje, die gerade 18 geworden ist, nach Deutschland fliegt, um die ersten 2 Wochen ihres Lebens in Selbstbestimmung zu verbringen, machen wir uns einige Stunden später auf nach Vietnam, wo wir vor 2 Jahren schon mal waren.
Da Steffi schon mal Tapeziermesser und Scheren in den Sicherheitsbereich von Flughäfen gebracht hat, fragt Solveigh lieber noch mal nach, ob sie denn alle spitzen Gegenstände in den Koffer getan oder zu Hause gelassen hat. Beim Securitycheck wird ausgerechnet bei ihr meine 50 Jahre alte Schere im Rucksack im Federmäppchen ausgemacht. Gefunden hatte sie sie nur noch nicht. Steffi ist schon durch die Kontrolle hindurch und wartet auf uns anderen. Als die total unfreundliche chinesische Durchsucherin zum Röntgengerät zurückschaut, steckt Steffi die Schere kurzentschlossen und cool wie ein Eisklotz ein.
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Die Sicherheitsfrau wird noch hektischer und unfreundlicher, als sie nichts findet, schickt Steffi weg – und gibt schließlich entnervt auf. Hurrah!
Da wir einen Anschlussflug von Guangzhou haben, wird uns das Problem noch einmal beschäftigen. Wir überlegen, was zu tun ist: Schnell zur Flughafenpost und ein Päckchen an uns in Beijing schicken. Ob dafür Zeit ist? Oder jemanden finden, der nach Beijing zurück fliegt und dem die Schere mitgeben, aber wie? Schließlich fällt uns ein, dass wir beim Umsteigen in den internationalen Flughafenteil uns noch mal zum Check-In begeben können und eins unserer Handgepäcke aufgeben können. So machen wir es schließlich und haben die Schere gerettet. Beim Rückflug kommt sie aber gleich in den Koffer!

 21. April 2017  No Responses »