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Nationalfeiertag in China

Wir hatten so viel Besuch, dass ich einfach nicht dazu kam, den Blog zu befüttern. Heute ist der erste freie Tag.

Er kommt jedes Jahr: der Nationalfeiertag der Chinesen. Am 1. Oktober sind alle buchstäblich aus dem Häuschen. Der Tag wird flankiert von den wenigen arbeitsfreien Tagen, die ein Chinese hat. Dann ist Beijing voller Touristen und alle drängen sich auf dem Platz des Himmlischen Friedens (der eigentlich „Platz vor dem Tor des Himmlischen Friedens“ heißt, aber wer kann das schon jedesmal aussprechen?). Mit Steffis Mutter mischten wir uns unter die Leute.
Nationalfeiertag CN14

Bevor man sich unters Volk mischen darf, muss man aus der U-Bahn kommend durch die Sicherheitskontrolle. Vom Ausgang der U-Bahn bis zum Röntgengerät reichen mehrere Schlangen. Die Abfertigung dauert etwa eine halbe Stunde.
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Nationalfeiertag CN13

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Nationalfeiertag CN02

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Komischerweise müssen die Chinesen an einigen Kontrollpunkten ihre ID-Karte vorzeigen, und das neuerdings an Automaten, wobei trotzdem noch Aufpasser gebraucht werden, die zeigen, wie man es macht. Die Kontrollwut des Staates ist grenzenlos. Woanders kommt man ohne persönliche Untersuchung hinein.
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Nationalfeiertag CN12
Nationalfeiertag CN13

Überall werden Fähnchen und Fahnen-Aufkleber zu kleinen Preisen (Fahne 1 RMB) verkauft.
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Die Stadt ist mit viel Bäumen geschmückt. Ein stolzer Gärtner inmitten seines Werks:
Nationalfeiertag CN16
Die Eltern sind stolz auf ihre Kinder. Wie schon mal erwähnt, rühmt man sich, dass die Kinder schneller trocken werden, wenn sie keine Windeln tragen, sondern mit Schlitzhosen überall ihr Geschäft verrichten.
Nationalfeiertag CN08
Auch ältere Kinder dürfen ohne Schelte noch den Weg zur nächstgelegenen Toilette unterlassen, wenn es drängt.
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Wenn man keine Zeit hat für die Verbotene Stadt, dann ist der östlich des Eingangs gelegene Park mit fast ebenso beeindruckenden Gebäuden ausgestattet. Nur die Menschenmassen vom GuGong findet man hier nicht.
Nationalfeiertag CN20

Die größte Errungenschaft der Chinesen, die ich für mich entdeckt habe, ist die Benutzung der DiDi-App. Ich kann, Internet unterwegs vorausgesetzt, überall ein freies Taxi bestellen, das mich an mein Ziel bringt. Ich brauch nicht den Arm hochhalten und bezahlt wird per Elektronischem Bezahlsystem wie AliPay oder WeChatPay.
Da hinten kommt unser Fahrzeug. Das Nummernschild kenn ich schon; die App sagt auch, welches Fahrzeug, welche Farbe und wie der Fahrer heißt.
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Zum Schluss noch etwas Fashion:
Papierhüte
Nationalfeiertag CN10
What the F
Nationalfeiertag CN17

Nationalfeiertag CN03

NeuNuhr Kunst!

Nicht um NeuNuhr, sondern schon um 8 ging es los, DER Event des Jahres: Dieter Nuhr war von der Botschaft eingeladen worden, sein Buch (Autobiografie – Die Rettung der Welt) vorzustellen.
Da man feststellen musste, dass die Botschaft nicht über die ausreichenden Räumlichkeiten verfügt, wurde die Schule als Veranstaltungsort ausgewählt. Man stellte dann fest, dass selbst die Aula nicht ausreicht, da sie nur 400 Personen fasst. Also wurden draußen Stühle und Bänke aufgestellt und ein Beamer gemietet. Als Doris Dörrie kam oder Volker Schlöndorff, war die Aula nur knapp voll geworden, weil ein Haufen Chinesen aufs Gelände gelassen wurden. Martin Walsers Auftritt gar wurde nur mit der Zwangsverpflichtung von Deutschklassen halbwegs belebt.
Dieter_Nuhr an der DSP
Da kann man mal sehen, wenn jemand durch das Fernsehen berühmt ist, kommen alle. Und wollen sich um ihn scharen. Die Aura des Stars atmen.
neunuhr
Eigentlich ist er ja nur in Beijing, weil er als Fotograf bei seinen Reisen Fotos gemacht hat, die in einer Ausstellung in CaoChangDi gezeigt werden. Es sind respektable Bilder, wie wir uns heute überzeugen konnten. Mir waren zu wenig Menschen drauf.
nuhr-gallerie
Schließlich gibt es in unmittelbarer Nachbarschaft noch mehr Kunstgalerien. In einer war grade Vernissage (Ink-Studio) bei der ein international bekannter chinesischer Künstler (Dai GuangYu) ausstellt. Es war nicht so trocken wie es sonst sein kann: Ein Bild war in Quadrate aufgeteilt und jeder, der wollte, konnte ein Stück des Bildes nachmalen. Na klar wollte ich auch. Bin ja schließlich Künstler!
Dai-GuangYu
Das hat Spaß gemacht. Schade, dass unsere Kinder mal wieder dachten, die Alten machen was Langweiliges und nicht mitgekommen waren.
Nachher ging ich noch Wände schieben.
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Verkehrschaos

Mit Blick auf den Verkehr in Deutschland ist der chinesische Ablauf auf der Straße natürlich katastrophal. Allerdings wird man auch nicht nachts im Park, weil man ohne Licht fährt, von der Polizei angehalten, wie es mir im Sommerurlaub gegangen ist.
Im Gegenteil, in Beijing fährt auch die Polizei mal gegen den Strom. (Man erkennt unschwer, dass das Bild schon fast 2 Jahre alt ist, denn man sieht kein Leihfahrrad auf der Straße)
Gegenverkehr
Das ist es, weswegen wir den Verkehr in Peking so lieben, man kommt durch, obwohl alle gegen die Regeln verstoßen (die es übrigens gibt). Und keiner regt sich auf, wenn jemand den Verkehr ein wenig behindert. (Außer den Ausländern)
Am chaotischsten ist es immer wenn es regnet, wie in der letzten Woche, dann bekommt man kein Taxi und der Müll wird auch nicht von der Straße weggemacht, weil die Straßenfeger wieder mal Wasser fegen müssen. Die Wasserabläufe sind entweder zu hoch eingebaut oder die Straße zu niedrig.
Regen
Nach dem Regen wächst alles wie verrückt, auch der Rost.
Rost
Mit dem Fahrrad kommt man natürlich trotzdem überall durch. Die neuesten Leihfahrräder von OFO haben, lizensiert oder nicht, Minionscharakter. Ist mir erst im nachhinein aufgefallen, dass die Glubschaugen am Lenker etwas komprommitierend angebracht sind.
OFO-Bike
Weil´s so schön ist, zeige ich noch ein Bild von einem eBike, dessen Fahrer die Schönheit eines Verbrennungsmotor vermisst haben muss.
eBike
Im übrigen passieren selbstverständlich auch Unfälle, selten sind sie jedoch schwer, weil die Leute in letzter Sekunde doch nicht drauflosfahren, sondern verspätete Rücksicht nehmen.
Als ich im letzten Jahr mit Solveigh an der letzten Kreuzung bei Kirschgrün nicht mehr über die Ampel kam, raste ein Typ noch an uns vorbei, merkte aber, dfass er sich falsch eingeschätzt hatte, musste ausweichen und schlidderte über den Asphalt. Vorher knallte er aber noch mit dem Kopf auf die Fahrbahn. Wir waren die ersten, die die Unfallstelle sicherten.
Unfall
Er blutete nahezu sofort aus dem Ohr, weswegen wir andere, die angehalten hatten, baten, einen Krankenwagen zu rufen. Eine Heilkundige; und das ist das Gute an TCM, dass das Heilwissen in der Bevölkerung weit verbreitet ist, wies gleich andere Passanten an, an bestimmten Stellen am Körper feste zu pressen, um die Blutung zu stoppen und den Mann wieder zu Bewusstsein zu bringen.
Das gelang nach 2 Minuten auch tatsächlich. Er wurde auf eigenen Beinen stehend zum Gehweg eskortiert.
Unfall
Wir hoffen, das nie selber erleben zu müssen.

Bonbon #18

Die letzten kalten Tage sind jetzt wohl endlich vorüber. Ein kurzer Blick zurück auf den Winter. Wir hatten in Beijing nur einmal Schnee.
Snowcars
Normalerweise fegt und wässert er in unserem Compound.
GuojiYouyi
Weil uns das natürlich nicht reichte, sind Solli und ich nach Nanshan zum Schneegleiten gefahren. Sie Snowboard, ich Ski. Der Schnee backste aber schon ziemlich und von rasenden Talfahrten konnte nicht die Rede sein. Zum Snowboardlernen allerdings ideal.
Nanshan
Etwas merkwürdig, wenn ringsum alles braun ist.
Nanshan
Nanshan
Die Flüsse und Kanäle sind jetzt auch wieder eisfrei.
Angler in BJ
Am letzten richtig kalten Tag besprühte der Gärtner im ZuoJiaZhuang-Park die Bäume und Sträucher publikumsanziehend schön.
Eis
Eis
Jetzt macht das Tanzen draußen wieder Spaß und die Wäsche kann auch wieder nach draußen auf den Zaun.
Fächertanz
Wäsche aufhängen
Die morgendlichen Blicke über das CBD sehen fast immer so aus. Smog ist selten, wahrscheinlich weil grade der Volkskongress tagt.
CBD Beijing

Bonbon #16

Seit dem Sommer hat Beijing sich verändert. Leider zum Schlechten. Finde ich. Irgendjemand in der Stadtregierung hat sich überlegt, die Wanderarbeiter und anderen nicht in Peking Gemeldeten aus der Stadt zu vertreiben.
Über die Jahre (vor unserer Ankunft 2013) haben sich kleine Zimmer zu größeren Läden entwickelt. Man hat einfach einen Verschlag, fest oder weitgehend mobil vor die Fenster gebaut und dann die Wand eingerissen. Selbstverständlich sind viele dieser Anbauten illegal entstanden. Es ist für viele der kleinen Geschäftsleute schwierig, die erforderlichen Unterlagen zu beschaffen, vielleicht ist es auch einfach zu teuer, die Erlaubnis zu bekommen, vor allem, da Korruption noch weit verbreitet ist.
Für uns haben die kleinen Geschäfte und Restaurants bisher den Charme unserer Gegend ausgemacht.
Dieser schöne Zustand wurde in den vergangenen Monaten rückgängig gemacht. Und zwar ruckzuck. Alles soll „schön“ werden.

Wenn man Chinesen aus Beijing zu dem Thema befragt, bekommt man eine andere Antwort. Die Sicherheit der Gebäude ist ein Hauptgrund, weswegen man es ganz oK findet, dass die Stadt in den letzten Monaten ein anderes Gesicht bekommen hat. Und dass hoffentlich die Bevölkerungsdichte in Beijing abnimmt, wird auch als positiv angesehen.
Ob für die Rückbauten Wanderarbeiter herangezogen wurden? Ich möchte darum wetten…
Den erwünschten Effekt hat es trotzdem nicht. Die Wohnungen sind zwar wieder zugemauert worden, aber dann stellen die Leute Hocker und kleine Treppen vor die Fenster und der Verkauf geht von da aus weiter.

Was das Fotografieren angeht, schwanke ich hin und her. Ich habe meine kleinen Projekte, die durch das kalte Wetter etwas leiden und in der Schule habe ich durch meine Frau auch durchaus Gelegenheit, meiner Fotoleidenschaft zu frönen.
Aber sonst fehlt mir die Motivation. Der Reiz des Neuen ist für Beijing einfach weniger geworden. Auch denke ich oft, wenn ich etwas Interessantes sehe, dass das andere Fotografen schon hundertmal besser abgelichtet haben. Da schlägt dann mein dünnes Selbstbewusstsein seinen Haken gegen mein Schienbein.
Ich weiß schon, was ich kann. Ich muss mich aber dazu zwingen.
Ein bisschen Glück ist wohl auch vonnöten.

Heute fangen die Ferien zum Chinese New Year (das Jahr des Hahns) an, eigentlich das Frühlingsfest, und die Chinesen statten ihre Wohnungen mit Glücksbringern aus und machen sich dann auf den Weg in ihre Heimat. In den nächsten zwei Wochen haben wir Beijing sozusagen für uns, denn mehr als die Hälfte der Pekinger kommt gar nicht von hier.
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Das Wetter ist meistens schön (sonnig), nur grün ist es noch nicht. Aber das kann man ja auch künstlich haben.
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Mit dem Frühlingsfest kommt auch eine Extrazahlung aufs Gehalt. Das ist der HongBao, der rote Umschlag. Darin befindet sich z.B. ein halber Monatslohn, den die Chinesen sofort wieder in neue Sachen anlegen. Die Geschäfte sind in der Zeit so voll wie nie.
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Mit Steffi habe ich letztens 20 Minuten an der Kasse vom Carrefour gestanden, auch, weil es in diesem westlichsten der Supermärkte keine Laufbänder an den Kassen gibt und es so viele Zahlungsmöglichkeiten gibt. Die Barzahlung ist hier fast ganz abgeschafft. Bankkarten sind noch gar nicht mal so häufig, denn inzwischen kann man mit WeChat (dem chinesischen WhatsApp) bezahlen und scannt einen Code, durch den dann das elektronische Portmonnaie belastet wird. Selbst auf dem Markt wird diese Art der Bezahlung immer häufiger.
Da fällt mir ein, dass ich letztes Jahr schon eines kaufen wollte: ein Paar Schlittschuhe.
eislaufstühle

Bonbon #15

Jetzt ist nicht nur in Windeseile der Herbst an uns vorbeigezogen, heute ist mit dem ersten Schneefall auch der Winter gekommen. Die Höchsttemperatur wird -3 Grad betragen.
Vorgestern konnte man noch gemütlich im Park Zeitung lesen.
Goldener Herbst
In Beijing ist in den letzten Wochen eine furchtbare Geschäftigkeit aufgekommen: In unserer Straße hat man alle Läden, die mit leicht provisorischer Bauweise erstellt worden waren (und die sich in den letzten 3 Jahren allerdings nicht geändert hatten) abgerissen und die Häuser schön geputzt. Angeblich dürfen in Wohnhäusern keine Geschäfte mehr untergebracht werden.
Aber die ganze Stadt wird gerade umgearbeitet. Selbst in der GuiJie, der Geisterstraße, in denen sich ein Restaurant ans andere reiht, bleibt kaum ein Stein auf dem anderen.
Abriss
Und so geht es weiter. Es sollen nach und nach alle interessanten Märkte, die den Charme von Beijing bisher ausgemacht haben, entweder in Hochglanz-Malls umgebaut oder außerhalb der Stadt neu eröffnet werden. Und so sieht´s dann aus: leere Hallen, die aussehen wie überall in den Metropolen dieser Welt, in denen sich ein paar Reiche zum Kaufen und viele Arme zum Kucken tummeln.
Supermall
Den Kindern ist es egal, die finden überall einen Platz zum Spielen.
Rüstung_Kinder
Aber es sind nicht alle so kreativ (oder arm), um sich die Rüstung aus Pappkarton selber zu machen. Daher gibt es diesen ganzen Plastikscheiß, der ja meistens in China hergestellt wird, auch hier zu kaufen, und das in viel größeren Dimensionen als wir es aus Deutschland kennen.
Halloween
Es ist ein Jammer. Gut, vieles wird auf alt gemacht und ist auf den ersten Blick wieder charmant, aber wer die Entwicklung miterlebt, verzieht säuerlich das Gesicht.
Baustelle YongHeGong
Die türkisgrüne Wand ist der Altbau!
mauer alt und neu
Hier steht ein Arbeitszimmer.
Arbeitszimmer
Und so etwas wird man in Zukunft immer weniger sehen: ein Arbeitssaal, in dem kein Computer steht. Das Bild ist schon ein paar Wochen alt, ich weiß nicht, ob es den Raum , geschweige denn das Gebäude überhaupt noch gibt.
Computerloses Büro
Über neuneinhalb Jahre Bauzeit für ein einziges Gebäude (Elbphilharmonie z.B.) kann man in China jedenfalls nur lachen.
Dafür sieht es dann manchmal eben so aus.
Strom und so (2)

Bonbon #14

Jetzt zieht auch in Beijing der Herbst ein. Starke Regenfälle wechseln sich mit Sonnenschein und Nebel (natürlich mit etwas Smoke vermischt) ab. Im Vergleich mit Deutschland ist es noch immer angenehm warm.
Seit einigen Tagen trifft sich die Nachbarschaft gehobenen Alters immer in der frühen Abendzeit zum Polonaise-gehen. Mich rührt es immer wieder an, wenn ich sehe, wie selbstverständlich der Straßenraum genutzt wird und wie egal es eigentlich ist, was die „Anderen“ denken. Einfach machen – auch mal eine gute Idee.
Tänzer bei Nacht
Fünf Meter entfernt davon steht dieser Sessel, damit an der Stelle kein Auto parkt. Es wird nämlich langsam wirklich lästig, dass die Gehsteige und anderer öffentlicher Raum zugeparkt wird.
Regen

Die Verbotene Stadt wird zur Zeit renoviert.
verbotene Stadt
Auch im Schlafrock kann man dort Besichtigungen machen:
bubbles

Spielplätze gibt es auch in den Hutongs. Manchmal sind sie nur kurz bespielbar.
Spielplatz

Im Markt ist immer irgendwas interessant.
show me!
Dies Käfigtier kauft mit seinem Herrchen Gemüse und Tofu.
Bird goes shopping

Auf der Straße.
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Melonenverkäuferin
Melonenverkäuferin

Regen muss man wegen zu viel Segen manchmal fegen.
Regenfegen
Und so wirds gemacht. Einmal am Tag muss man sich einen neuen Besen machen.
Straßenfeger
So macht amn Besen

Der Thron des Parkwächters:
Thron des Parkwaechters

Ich hab jetzt ein neues Telefon. Um alle meine sozialen Netzwerke wiederherzustellen, braucht es seine Zeit. Und WeChat, das chinesische Pendant zu WhatsApp ist da etwas speziell.
Als ich mich nämlich dort verifizieren will, wird mir diese Seite angezeigt, auf der ich zwei Freunde anklicken soll. Nur dass das klar ist, die Person oben rechts ist nicht mein Freund/oder gar meine Freundin.
dasgibtsdochnicht

Bonbon #13

Wir sind schon ein paar Tage in Deutschland, haben aber vor dem Flug noch ein paar freie Tage in Beijing verbracht. An einem Abend war Steffi mit Partner eingeladen, in der Residenz des Botschafters der Verleihung des Bundesverdienstkreuzesordens beizuwohnen. Hab grad gelernt, dass es Verleihung des Verdienstkreuzes am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland heißt. Selbstverständlich fahren wir mit dem Rad dorthin.
auf zu neuen Taten
Der Orden wurde an Yu Long verliehen, der als Generalmusikdirektor und Dirigent des Chinesischen Sinfonieorchesters und noch viel mehr Orchestern und Initiator von Musik-Festivals auch in Deutschland viel bewegt hat. Meinen chinesischen Freunden war er jetzt nicht bekannt, aber die interessieren sich auch nicht für klassische Musik. Auf jeden Fall bekamen wir ein hochklassiges und klassisches Konzert von Schülern der besten Musikschule Pekings vor der eigentlichen Zeremonie zu hören. Übrigens finde ich mein Bild besser gelungen als die „offiziellen“ Bilder der Botschaft.
Bundesverdienstkreuzverleihung

Am Tag vorher waren wir mit den Kindern im piekfeinen vegetarischen Restaurant. Speisekarten gibt es nicht mehr: man bestellt heute auf dem iPad.
So bestellt man heute

Im Künstlerviertel 798 ist seit geraumer Zeit ein Teil des Goethe-Instituts untergebracht. Dort lief ein Performance-Workshop. Manchmal ist es etwas befremdend – aber das soll es ja wohl auch sein. Diese junge Frau stand etwa eine Viertelstunde mit der Plastiktüte auf dem Kopf regungslos, blies immer wieder von innen dagegen, bis ein Windstoß sie mit Hilfe der als Drachen fungierenden Tüte befreite.
Performance Workshop Goethe
Diese Frau spielte mit der halbdurchsichtigen Spiegeltür.
Performance Workshop Goethe

Kinderwagen setzen sich langsam auch in China durch (bisher wurden Kinder nur in Hackenporsches gefahren oder auf dem Rücken getragen).
Baby Transport

Muss man sich mal vorstellen: die Zapfen werden alle von den Bäumen geholt, damit alles schier ist. So macht man Vollbeschäftigung.
Zapfen entfernen

Im Bällebad:
Ball Bad

Es sieht ein bisschen traurig aus, wie da zwei Chefs eine Putzfrau beaufsichtigen, aber so ist das nun mal: jeder hat seine Aufgabe und macht seine Arbeit.
irgendwo in China

Bäume:
Flughafen BJ
Wald

Wir düsen dann mal ab und schauen, wie der Wald in Deutschland aussieht.
Flughafen BJ