Jan 022014
 

Jetzt ist unser Urlaub vorbei und wir sind schon wieder in Beijing. Mann ist das ruhig hier im Vergleich mit HoChiMinhCity!

Silvester war Remmidemmi im Quadrat, wir sahen aber doch eine Gruppe, der alles noch nicht reichte und die sich bei Youtube ein Feuerwerk runterluden, um sich einzustimmen auf 0:00 Uhr. Um halb eins waren wir im Bett.

Nachts um 2:30 ließen wir uns wecken und zum Flughafen kutschieren, wodurch wir den ganzen Tag über nicht zu gebrauchen waren. In Beijing ist es, als wenn der heiligste Feiertag ever wäre. Kaum Autos, kaum Menschen. In einer Millionionenstadt!

Jetzt aber noch ein paar Eindrücke von Vietnam.

Erst mal der Markt um die Ecke:11-DSCF5449

Der letzte Aal vor Feierabend.12-DSCF5462

Als Marmeladenfrühstücker ist das hier nicht mein Land, aber wenn man sich darauf einlässt, ist man für den Tag gut gerüstet. Hier habe ich mir ein Gemüseomlett geordert, das in Salatblätter eingewickelt verspeist wird. Und dazu einen Eiskaffee.13-DSCF5489

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Die verschrumpelte Gurke im Vordergrund ist Bittermelone. Manche Leute mögen das, mir ist es zu bitter.16-DSCF5497

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06-Fischverkäuferin

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Schmale Häuser sind der Normalfall. Mit einem Geschoss wird angefangen, ob es eine Höchstanzahl gibt, ist mir nicht bekannt.22-DSCF5547

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Im Historischen Museum wird vor allem für Kinder ein Wasserpuppentheaterstück aufgeführt. Es ist wie Kasperletheater, Hauptsache jemand kriegt eins auf den Kopf und der Kleine gewinnt gegen die Großen. Ein lautes Getrommel begleitet die Aufführung.24-DSCF5726

Das Vietnam-Kriegsmuseum besuchten wir ohne Kinder. Zu schrecklich sind die Eindrücke, die die Fotos und Bombenfragmente liefern. Ein Wunder, dass wir Langnasen überall so freundlich begrüßt werden. Als ich in einer offiziellen Schrift jedoch über die Geschichte von Vietnam (Kurzfassung) lese, findet sich neben der Besatzung durch die Franzosen und die Befreiung durch Ho Chi Minh kein Wort über den Vietnamkrieg. Es ist, als würde die Erinnerung daran nicht erlaubt sein. Dabei leidet die Bevölkerung heute noch durch die Verwendung von Entlaubungsmitteln an diesem schrecklichen Krieg, in dem die USA mal wieder neue Waffen ausprobieren konnten. Es heißt, etwa 180 Kilo Dioxin sind über ganz Vietnam versprüht worden. Klingt wenig. Aber wenn man weiß, dass Dioxin das giftigste Gift ist, das die Menschheit kennt, bekommen die Zahlen eine andere Bedeutung. 85 Gramm gleichmäßig verteilt sind in der Lage eine Stadt von 8 Millionen Einwohnern auszumerzen. Kann sein, dass da noch ein gewisser Propaganda-Faktor eine Rolle spielt, aber auch ein Zehntel würde mich erschrecken. Oft sieht man Bettler mit schweren Verkrümmungen oder Unterentwicklung der Gliedmaßen. Sonst knipse ich ja alles, aber das wäre mir doch unangenehm gewesen. Nun soll man vor allem bettelnden Kindern kein Geld geben, da diese dann nicht mehr zur Schule gehen. Und andere Bettler verstümmeln sich angeblich selbst oder werden vom Chef des Bettlerrings verkrüppelt, um bessere Einnahmen zu erzielen. Was soll man nur tun? Ich gebe, wenn ich das Gefühl habe, es hilft.25-DSCF5519

Auf dem Weg zu einer Beerdigung.03-DSCF5424

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Ich könnte noch ewig so weitermachen, aber ich will ja auch niemenden langweilen, deshalb nur noch ein Bild zum Freuen. Die Jungs haben mir gezeigt, wie man aus Dosen und Luftballonhaut schreckliche Geräusche herstellt.2-DSCF3934

 2. Januar 2014  Add comments

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muss sein

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