Mai 152010
 

In der letzten Zeit hat es relativ viel geregnet, und weil die Sonne trotzdem meistens scheint, ist die Umgebung von THR schön grün geworden. Ich hab mal irgendwo gehört, dass es in Iran eine größere Pflanzenvielfalt gibt als in ganz Europa.So war es noch vor etwa 3 Wochen, der alte Herr hatte sein Restaurant noch nicht für den Ansturm der Wochenendgäste bereit gemacht.Aber jetzt gibt es alles, was das Herz begehrt, um einen schönen Nachmittag in der Natur zu verleben. Manche Plätze, an denen man Mittag oder Abendessen zu sich nehmen kann, sind besonders schön gelegen, dieser Platz ist mehr für die Familie, die sich nichts zu sagen hat; unterhalten kann man sich hier nämlich nicht:Dies ist ein Teil der glücklichen Stadtkinder, aber richtig ausgelassen sind sie erst, wenn man sie in die Natur entlässt und sie matschen können, wie sie lustig sind.Wir fuhren diesmal mit kleiner Mannschaft (2 Autos, 13 Personen) nach Alamut, was wir zwar schon mal gesehen hatten, aber zu späterer Jahreszeit. Die B.`s hatten Besucher aus D, denen was geboten werden sollte. Es geht etwa 150 km nach Westen, und dann noch mal 70 km über mehrere Bergketten, bis man das alte sagenumwobene Fort erreicht, das zum beliebten Ausflugssziel geworden ist.
Impressionen vom Weg dorthin:Eine typische Dorfeinfahrt, hier mit einer besonders schönen modernen Moscheenkuppel:An einem Platz, wo die Hirten alle Schafe und Ziegen zusammengetrieben hatten, um sie zu melken, wurden grade frische Lämmer geboren. Besonders Solveigh war glücklich.Das Fort selber ist wenig fotogen, außerdem war vor knapp einem Jahr schon mal was darüber zu lesen (5. Juli 2009)
Auf dem Alamut-Felsen..…gibt es einen Deutschen Vermessungspunkt!
Neben diesem See (rechts oben) ist der Campingplatz, wo es eine Badestelle gibt, an der man nicht baden darf (worum sich kaum einer schert). Dort schlugen wir unsere Zelte auf; am nächsten Tag fand dort der Sportunterricht der Dorfschule statt.
Diese Kinder sind eigentlich afghanische Kinder, die von Amts wegen in Iran nicht unterrichtet werden dürfen. Der Lehrer war aber ein Fuchs und hat festgestellt, dass das ja gar keine Afghanis, sondern Nomaden sind, und er sie doch beschulen kann. Hier im Ort gibt es wohl in dem Alter noch keine Geschlechtertrennung.Das begeisterte Publikum, schier aus dem Häuschen.Und dies Bild nur noch als Ausgleich zu der ganzen grünen Soße:

 15. Mai 2010  Add comments

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