echt.jut

Aug 162017
 

Anflug auf HH
Deutschland bedeutete für uns in diesem Sommer: Regen, Familie, Freunde, Grün, Baustellen, exotisches Essen. Exotisches Essen bedeutet für uns selbstgemachte Pizza, Käse satt, Grillwurst, vegane Lebensmittel aus dem Supermarkt. In China ist dieser Trend noch nicht angekommen, daher fühlten sich unsere Mädchen wie im Paradies.
Innerhalb kürzester Zeit kamen Freunde zu Besuch und sammelten sich im Garten um den großen Tisch und es gab zu essen, was alle mitbrachten. Als wenn wir nie weggewesen wären.
Wir hatten nicht nur tolles Wetter, oder anders, wir hatten nicht nur Regen.
Regen in D
regen
Das gehört zu meiner Laufstrecke. Normalerweise nehme ich immer mit unseren Zwillingen am Dorflauf in Kölln-Reisiek teil. Um dann auf dem Treppchen zu stehen. Dabeisein ist alles. Dieses Jahr ging das nicht, da meine Eltern ein großes Fest feierten.
Meine Laufstrecke
Aber wenn die Sonne dann mal rauskommt…
sonnenaufgang
Baum
Auch Laufstrecke..
krückauwanderweg
Sehr cool war, als Freunde mit neuem Spielzeug vorbeikamen und wir auf der Hundewiese (kurzerhand in Kölln-Canaveral umbenannt) die von Jacob selbstgebaute Wasserdruckluftrakete in den Himmel schickten.
Kölln-canaveral
Kölln-canaveral
Ein Malkurs bei unserer Freundin Löna machte uns binnen kurzem zu Künstlern.
Malkurs
Nee im Ernst, mit etwas Anleitung kommt da schon was raus, auch wenn es Jahre her ist, als man zuletzt einen Pinsel in die Hand genommen hat.
Steffi war in Dresden, Martje in Amsterdam und Konstanz, ich bin außer nach Kiel und Dithmarschen nicht weiter als bis nach Hamburg gekommen. Da hat mich überrascht, wie friedlich und bunt die Stadt geworden ist.
Brille
chat rathausmarkt
Ganz anders als wie ich hier studiert hab. Obwohl Hamburg schon immer weltoffen war, ist das Flair meiner Meinung nach noch weltoffener geworden.
Das war natürlich nicht so, als der G20-Gipfel in Hamburg stattfand. Die vielen Wasserwerfer und die aus ganz Deutschland zusammengerufene Polizei zu sehen war etwas bedrückend.
wasserwerfer
Und dann die Alster!
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Wir sind trotzdem gerne wieder nach Beijing zurückgekehrt.

 16. August 2017  Kommentare deaktiviert für Schönes verregnetes Deutschland
Aug 032017
 

Deutschland, bei Hamburg
Regen in D
China, Beijing
Schwimmen im LiangMaHe

Ich weiß, der Vergleich ist gemein.

 3. August 2017  No Responses »
Aug 032017
 

Ich dachte, mit den Fahrrädern wäre langsam mal gut, aber nein, es werden immer mehr. Teilweise verstopfen sie schon die Bürgersteige, so dass man gar nicht mehr gehen kann. Man muss fahren!
Leihfahrradchaos
Leihfahrradchaos
Leihfahrradchaos
Change
Wie schon mal gesagt, man kann kein Foto mehr machen, ohne dass ein OFO-Bike mit aufs Bild kommt.
Change
Im Hutong.
HutongKid
Neuerdings gibt es noch mehr Marken, die sich mit neuem Design von der Konkurrenz abheben müssen. Die letzte Kreation ist so hübsch in Folie verpackt wie so manches Auto und kommt mit Ladekabel für sämtliche Smartphones.
Leihfahrrad
Leihfahrrad
Leihfahrrad
Wenn mehr Geld vorhanden ist, kann man sich ein cooles Autochen anschaffen, das überall durch kommt.
Mister America
Es ist klar, dass Autos die Straßen verstopfen und dass eine Alternative dringend erforderlich ist. Leider ist ein tolles großes Auto noch immer der große Traum.
Hutongverkehr
Ich hoffe, sie verstopfen die U-Bahn-Eingänge nicht komplett.
Hutongverkehr
Zum Vergleich noch mal, wo die Reise hingeht, wenn Chinesen reich werden:
Crazy Car

 3. August 2017  No Responses »
Jun 092017
 

Auch in Hanoi selbst wächst alles wie verrückt, so dass wir nicht auf den Dschungel-Effekt verzichten müssen, obwohl der Verkehr wenig daran denken lässt.
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Platten
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Es gibt so viel zu sehen, das HoChiMinh-Mausoleum ist nur ein kleines monströses Highlight.
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Keine Angst, auch Vietnamesen ziehen nicht kleine Kinder hinter ihrem Motorrads hinterher.
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Auch schlafend kann man Sightseeing machen.
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Der morgendliche Marktbesuch (6:30) ist ein unvergessliches Durcheinander.
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Nicht nur Schweineköpfe lachen einen an.
Mindestens ein Lachen
Kein Wunder, wenn einem die Füße manikürt werden.
Schweinefusspediküre
Schweinefusspediküre
Wer es mag, kann sich die Ohren regelmäßig reinigen lassen.
Ohrenreinigung
Die Bahn, an der ganz viele Leute wohnen.
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Seitlich der Gleise kann man die Brücke über den Roten Fluss gehen. Morgens um 6 sieht man wunderliches Tun. Hier wird nicht nur das Flussufer gewechselt, sondern auch Sport getrieben.
überm Roten Fluss
überm Roten Fluss
Als wir den Blick auf den Fluss richten, sehen wir nicht nur einen, sondern gleich 6 oder 8 Schwimmer beim Morgentraining. Sie können nicht vorankommen, sondern werden immer wieder abgetrieben. Manche haben Luftballons an sich befestigt, falls sie untergehen oder eine kurze Schwimmrast brauchen. Das ist vermutlich wichtig. Badehosen braucht mann nicht.
überm Roten Fluss
überm Roten Fluss
überm Roten Fluss

 9. Juni 2017  Kommentare deaktiviert für Vietnam #4
Jun 092017
 

Es wird ja langsam Zeit, dass ich Vergangenes aufhole, wo uns doch jeden Tag was Neues passiert oder unter die Augen läuft.
Also nochmal Vietnam. Ein tolles Land. Nach dem Ausflug mit Solli nahmen wir JanIngmar in den Urwald mit. Ein großer Teil der CatBa-Insel ist nämlich Nationalpark und hat einige schöne Wanderwege.
Am Eingang werden wir von nicht annähernd einheimischen Tieren begrüßt.
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Eine 5 Stunden lange Wanderung durch schwüle Luft und auf manchmal rutschigen Wegen war vielleicht nur das, was sonst nur Verrückte und Engländer tun. Hinterher waren wir trotzdem froh, es getan zu haben.
Urwald
Alles Metall rostet hier schnell und gern.
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Und Wurzeln sind überall. Es ist toll. Man fühlt sich irgendwie klein.
Dschungel in Vietnam
Dschungel in Vietnam
Dschungel in Vietnam

Dschungel in Vietnam
Jackfruit, von der ich nicht weiß, wie sie auf Deutsch hieße, wächst tatsächlich an Bäumen. Das Innere ist gelbes Fruchtfleisch jeweils um einen von vielen Kernen herum. Es schmeckt wie Kaugummi und ist wie … Jackfruit eben zu kauen. Ich mag es.
Dschungel in Vietnam
Das ist Ur-laub!
Dschungel in Vietnam

 9. Juni 2017  Kommentare deaktiviert für Vietnam #3
Mai 172017
 

Am nächsten Morgen fahren wir tatsächlich um 7 Uhr wieder zur Plantage hinauf, an den Teeterrassen (komisches Wort, nicht?) vorbei.
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Wieder gibt es Mantou, die im Dampfeinsatz aufgebacken werden.
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Dazu nimmt jeder sich eine Schüssel mit Suppe, die wie Spargelsuppe aussieht, und stippt und schlürft zumeist im Stehen vor sich hin. Die Tische sind nämlich gar nicht aufgebaut und nur wenige Stühle stehen im Platz zwischen den HÄusern herum. Warum, das erfahren wir etwa gegen 8 Uhr.
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Ein Moderator mikrofoniert über die PA in Abständen irgendwas kaum Verständliches. Zuletzt kann ich in paar Worte doch heraushören: lai le – angekommen. Das bezieht sich auf das Brautpaar mit Gefolge, das in der Epanage angeschwebt kommt. Es gibt ein Feuerwerk und aus dem Rauch erscheinen sie mit mindestens 20 Luxuskarossen, die von Freunden und Verwandten zur Verfügung gestellt wurden. Nummernschilder sind nicht vorhanden oder überklebt oder ergänzt durch L-O-V-E-Schilder. Welch ein Auftritt!
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Die Autos werden auf dem Hof noch mühsam (ar)rangiert, um dann mit Gästen gefüllt wieder loszufahren, diesmal zur Wohnung der Bräutigameltern in der Stadt.
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Aber vorher: Der Bräutigam wird mit Braut in den LOVE-Room gesperrt und es wird so lange Geld unter der Tür hindurch geschoben, bis es genug ist, und er der Braut die richtigen Schuhe angezogen hat. Ein bisschen wie bei Cinderella.
Und dann ist Fototermin.
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Der Raum ist totol durchgestylt.
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Die Masseuse mit der (noch) unverheirateten Schwester. So ein rauschendes Fest wird es also noch einmal geben.
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Jetzt aber los!
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Und tschüss (zaitian heisst es hier natürlich), weg ist sie.
Danach kommen wir in einem Mercedes, den wir uns niemals leisten könnten (geschweige denn wollten), den Berg hinab. Der Reiseheilige der erfolgreichen Chinesen schaukelt wie wild am Rückspiegel und hilft beim erfolgreichen Überholen, so dass wir als drittes Fahrzeug nach dem Brautpaar das Ziel erreichen. Man muss unserem Fahrer wohl gesagt haben, dass die Ausländer den Einzug auf das nächste Festplätzchen von Anfang an miterleben sollen.
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Dort gibt es ein zweites Brautpaarzimmer, das nicht weniger üppig ausgestattet ist. Man beachte das vorab geschossene Bild über dem Bett, wo das Paar im roten Porsche posiert. Wenn das kein Glück für die Ehe bringt, weiß ich auch kein Heilmittel mehr.
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Und dann wieder Essen. Und die Eltern des Bräutigams werden auf der Bühne vom Paar geehrt (nachdem der Vater zum Affen gemalt wurde). Und wieder Schnaps. Und Fotos.
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Ah, da ist sie endlich!
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Man ist starr der Verzückung.
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Wir sitzen am Tisch der Familie!!
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Wir übergeben unseren Hongbao.
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Die Beträge werden gesammelt eingesackt und jeder wird im großen Buch eingetragen.
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Auch von hier noch ein paar Gäste:
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Am Nachmittag machen wir einen Zug durch den Ort BiKou und treffen die Locals:
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Zahnarzt
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Gegen Abend geht es zurück auf die Farm. Wir helfen bei der Ernte und bekommen den gesammelten Tee am nächsten Tag mit (wahrscheinlich war er nicht besonders gut gepflückt).
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Auf dem Hof wird bereits saubergemacht, man ahnt kaum noch, was in den letzten Tagen hier los war.
Am nächsten Morgen müssen wir wieder los zum Flughafen.
Ein letztes Frühstücks-Mahl mit den Gastgebern, bei denen die nächste Feier ansteht: Die Geburt des Enkels wird nachgefeiert.
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Schön war´s!
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Vielen herzlichen Dank!

 17. Mai 2017  No Responses »
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Als meine Chinesischlehrerin fragte, ob ich eine Hochzeit in China sehen und erleben möchte, sagte ich spontan zu. Zum Glück konnte auch Steffi mitkommen. Das Verrückte: Die Hochzeit findet in Sichuan statt, mehr als zweieinhalb Flugstunden entfernt von Beijing. Funfact No.2: Die Cousine der Masseuse meiner Chinesischlehrerin hat gefragt. Egal, wann hat man schon die Möglichkeit, solch einem Event beizuwohnen? Sie hatte noch mehr Leute gefragt, so dass wir als Gruppe von 7 Westlern der Zeremonie beiwohnen konnten. Es gibt von Beijing nach GuangYuan nur einen Flug am Tag. Es ist schließlich ein abgelegenes kleines Städtchen mit nur ca. 3 Mio. Einwohnern.
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Unser Transport vom Flughafen bis zum Hof in der Nähe von BiKouZhen, auf dem gefeiert wurde, war organisiert: ein Freund der Familie holte uns mit seinem Minibus ab. Zum Nachmittag kamen wir auf der Teefarm an. Am Morgen hatten die anderen aus der Gruppe bereits Tee gepflückt, denn die waren schon am Tag vorher angereist. Dieser Tee wurde unter unseren wachsamen Augen getrocknet. Auf 200 Grad erhitzt wird er für ca. 15 Min gewendet, muss dann noch etwas nachtrocknen und ist bereit, in der besten Qualität für 130 € das Pfund verkauft zu werden.
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Die Trockenmaschine:
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Und der zufriedene Teeplantagenmeister und Onkel der Braut:
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Der Teeaufkäufer, vermutlich der wichtigste Man in BiKouZhen, der auch Vorsitzender der Photografischen Gesellschaft BiKou ist und so aktiv wie ich mit dem Fotoapparat zugange war:
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Nach der Lehrstunde wurden wir auf die Plantage der Brautfamilie gefahren, wo es reichlich Essen gab.
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Zuerst gab es reichlich warmen Reiswein und Mantou mit lila Glückszeichen.
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Wir bekamen einen Ehrentisch. Ich hatte mit mehr scharfem Essen gerechnet, aber es war kaum von dem berühmten Pfeffer, der die Mundhöhle betäubt, verarbeitet worden.
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Eigentlich war alles total salzig, ausser dem Reis, der fade schmeckte. Aber wegen des Essens waren wir ja nicht hier. Mitanzusehen, wie etwa 200 Gäste versorgt werden, die alle aus der direkten Umgebung kamen, war toll. Alle wollten ein Foto mit uns (und ich selbstverständlich auch von allen). Klappte nicht ganz.
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Die „Kellner“ warten geduldig, bis das Essen fertig ist.
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Ihr wollt das Brautpaar sehen? Ach ja, deswegen waren wir ja hier. Bitteschön:
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Die Armen, mussten mit allen anstoßen. Am Ende konnte die Braut kaum noch stehen.
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Natürlich gab es Feuerwerk. Am Tag. Da sind die Chinesen eben so.
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Noch mehr Leute:
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Die Mutter unseres Fahrers (die für ihren Sohn Chancen bei der Masseurin sah):
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Mutter und Großmutter des Bräutigams (hinter Steffi das Brautzimmer):
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Am Ende waren alle um 9 Uhr abends schon müde und dem Glückstor wurde die Luft herausgelassen.
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Schließlich ist morgen auch noch ein Tag. Um 7 Uhr morgens müssen wir zum Frühstück wieder hier sein.

 17. Mai 2017  No Responses »
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Nach 3 Nächten in Hanoi waren wir reif für die Insel: Auf CatBa hatten wir im Vorwege bereits uns in zwei Bungalows mit Blick aufs Wasser eingebucht.
Ca. vier Stunden Bus- und Fähr- und wieder Busfahrt später kamen wir auf dem Gelände an.
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Ein bisschen Angst bekam ich, dass wir zu nah am Party Hotel wohnen würden. Das war dann nicht der Fall. Leider wird überall auf der Insel, wo Leute wohnen, gebaut. Daher ist es laut. Selbst unter uns gab es manchmal Bohrhammerlärm bis abends um 10.
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Auf dem Weg gab es übrigens Betonschiffe zu sehen. Im Wasser waren in der Bucht auch einige Schuten aus Beton zu sehen. Merkwürdig, aber warum nicht. Stahl schwimmt ja sonst genausowenig.
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Die Bungalows stellten sich als durchaus ansprechende Hütten auf dem Dach des „Hotels“ heraus. Und der Blick auf den Hafen und die Bucht und die nächste Baustelle war schon ganz schön.
Ausblick
Zum Baden war uns trotz schönster Landschaft selten.
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Wanderungen am Meer entlang oder auf die Hügel der Umgebung lagen uns mehr.
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Und zwischendurch immer mal wieder einen Eierkaffee.
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Als wir davon genug hatten, dachten wir, wir könnten nicht nur rumsitzen, also buchten wir eine Tour in die LanHa-Bucht zum Klettern und Paddeln.
Wir vier wurden mit zwei Instruktoren auf einer Insel ausgesetzt und kletterten den Vormittag über.
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Franklin von den Philippinen kannte auch die Tauchschule auf Malapascua, bei der wir unsere Tauchlizenezen erworben hatten.
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Nach dem Mittagessen ging es auf die unmöglich zu steuernden Kayaks in wunderbare Lagunen. Leider lag viel Müll im Wasser. Grade als uns weitgehend umweltbewusste Europäer kann man sich nicht vorstellen, wieso so viel Müll im Meer landet.
SMQJIQ_Paddelboot
Am nächsten Tag machten wir einen kleinen Ausflug auf den höchsten Aussichtspunkt am Ort: eine alte Gefechtsstation hat hier mal Feinde abgewehrt. Auf dem Weg dorthin konnte Solli noch etwas trainieren:
Starke Solli
Starke Solli

Und weil sie noch nicht aktiv genug war, stieß sie kurzerhand noch ein paar Meilensteine um.
Starke Solli
Starke Solli

 5. Mai 2017  Kommentare deaktiviert für Vietnam #2
Apr 282017
 

Gestern fuhr ich mit dem Rad wieder mal zum Tian´AnMen-Platz, um an einem Fotoprojekt weiterzuarbeiten. An einer Kreuzung fiel mir auf, wie die Radfahrer daran gehindert werden, wildgeworden einfach loszufahren. Einerseits werden sie von Uniformierten mit Trillerpfeifen und Fahnen daran gehindert und zusätzlich sperrt man sie einfach mit einer Rollabsperrung ein.
Blumenbouquet Dongdan
Auch wenn das eigentlich meine Aufmerksamkeit erregte, war ja das Schauspiel dahinter viel interessanter: wie nämlich diese die Stadt verschönern sollenden Riesenensembles entstehen. Ein Trupp von Planern und Arbeitern war nämlich dabei, eine überdimensionierte Blumensteckerei fertig zu stellen.
Blumenbouquet Dongdan
Und weil selbst die einzelnen Blumen so schwer sind, werden sie mit einem Kran dort hoch befördert und dort gleich festgeschweißt. Wir haben nämlich in letzter Zeit manchmal reichlich Wind, so dass uns auf dem Dach sogar eine frisch gepflanzte Blume samt Wurzeln aus dem Topf über die Brüstung geweht wurde.
Blumenbouquet Dongdan
Ein Ministrauß steht brav Modell.
Blumenbouquet Dongdan
Blumenbouquet Dongdan
Die spinnen, die Chinesen.

 28. April 2017  Kommentare deaktiviert für Blumenbouquet
Apr 222017
 

Der diesjährige Osterurlaub führt uns nach Vietnam. Kaum 7 Stunden nach der Taxifahrt zum Flughafen landet man im dicksten Gewühle in Hanoi, der Hauptstadt Vietnams.
Hanoi
Helmpflicht wird in Vietnam groß geschrieben. Die Helme für Frauen haben übrigens Aussparungen an der Stelle, wo der Pferdeschwanz stören würde.
Verkehr Hanoi
Die Luft war übrigens nach den Messwerten nicht so viel besser als in Beijing, teilweise sogar schlechter. Da hat wohl jede Großstadt in Südostasien die gleichen Probleme. Gesichtsmasken sind schon fast etwas wie ein Modeschmuck
Hanoi
Hanoi

Es ist einigermaßen schwer, sich in Hanoi heimisch zu fühlen, obwohl wir im Hotel sehr herzlich empfangen wurden. Hanoi im relativ unerschlosseneren Norden des Landes gilt als weniger touristisch erschlossen als z. B. HoChiMinhCity (ehemals Saigon). Ich habe das Gefühl, in der 10-Mio-Metropole leben die Vietnamesen nur, um die Dinge, die Touristen so brauchen (oder glauben, brauchen zu müssen), bereitzustellen und die Kulisse für all die für westliche Augen ungewohnten Bilder zu liefern.
Dabei kann man schon beihnahe sicher sein, dass man der Markenpiraterie Vorschub leistet. Touring-Rucksäcke von TheNorthFace für 15 €, die in Deutschland 200 oder mehr kosten, CDs und Filme für unter 3 €, Rolex und Patek Philippe-Uhren für 20 €, es gibt nichts, was nicht kopiert werden könnte.
Hanoi
Manchmal wird deutlich, dass nicht ganz perfekt kopiert wurde, vielleicht um dem Piraterie-Vorwurf zu entgehen, vielleicht, weil man es nicht besser weiß.
Star-Warze:
Hanoi
Play with Fairies, Ride a Unicorn, Swim with Mermaids, Fly to the Moon. So sollte es wohl richtig heißen. Ich mag ja solche Foh-Pahs.
Hanoi

Genau so chaotisch wie der Verkehr ist die Kabelführung im Telekommunikationsbereich. Wir haben erst überlegt, ob jeder von uns eine vietnamesische SIM-Karte braucht, dann allerdings keine gekauft und auch nicht vermisst, da man in der ganzen Stadt Zugriff auf irgendein WiFi (dt. WLAN) hat. Manchmal kann man sich offen einwählen, oder man holt sich das Passwort vom nächstgelegenen CaPhe (Cafè).
Hanoi

Die Kinder werden schon früh an die Motorisierung herangeführt. Es geht auch gar nicht anders, denn Kinderwagen sind für den Transport der Kleinen denkbar ungünstig. Fahrzeuge sind überall. Vor allem auf den Gehsteigen. In den Parks mietet man für den Nachwuchs e-Autos, die von den hinter ihnen laufenden Eltern per Fernbedienung gesteuert werden.
Hanoi
Hanoi
Man wird trotzdem nicht umgefahren, wenn man nur ein bisschen aufpasst.
Hanoi
Wir haben mit Solveigh den Test gemacht (Rabenvater! Nur für die Fotos die Tochter aufs Spiel gesetzt.)
Verkehr in Hanoi
Hanoi
Hanoi´s Innenstadt ist so dicht bevölkert, dass die Leute teilweise (laut Reiseführer von Herrn Lohse) in Schichten schlafen müssen. Die Grundstückspreise sollen an die von NewYork heran reichen.
Hanoi
Für Steffi war es manchmal etwas eng und die Lautstärke der meist benzingetriebenen Scooter zu viel, ich konnte mich ganz gut damit arrangieren. Es gibt zum Glück überall Cafès, in denen man einen der leckeren CaPheSua (Wie Espresso mit süßer Kondensmilch) bekommt. Fast schon ein Dessert ist der EggCoffee:
Eierkaffee

Fortsetzung folgt..

 22. April 2017  No Responses »